Brustlöser - E28 - Saison 21/22
Leute, jetzt überlegt mal, es ist Krieg. Und alle sehen hin. Und verhalten sich plötzlich. Die meisten sogar richtig. Ziehen erste Konsequenzen, tilgen den Teufel vom Trikot, zerreißen Verträge. Machen zum ersten Mal seit Jahren nicht einfach so weiter. Der Fußball, das kann man so sagen, hat in den vergangenen Tagen Zeichen gesetzt, die weit über die übliche Symbolik hinaus gehen. Natürlich musste auch die Allianz-Arena erstmal in ukrainischen Farben leuchten, Lichtreflexe. Daneben allerdings strahlten schon bald auch die klaren Sätze Robert Lewandowskis, seine öffentliche Weigerung, jetzt noch gegen die Russen zu spielen. Der erste Boykott aus der Kabine heraus. Und dann fielen die wirklich großen Steine, kippten auch die Mächtigen um. War mit einem Mal möglich, was lange Zeit unmöglich schien. Bei Schalke, bei der UEFA. Und selbst in Zürich, der Weltverband zwischen Infanterie und Infantino. Eine Zeitenwende. Ein moralischer Domino Day. Als stünde Uli Potofski vor der Arena. Den Kreml im Rücken, aber die Welt im Nacken. So wurden tatsächlich alte Partnerschaften beendet und scheinbar ewige Gewissheiten eingerissen. So überschlugen sich erst die Ereignisse und dann auch die Meldungen. Im Angesicht des Krieges. Gazprom, das wissen wir jetzt, ist nicht nur in Gelsenkirchen Geschichte. Und die Russen dürfen nun weder nach Leipzig noch nach Katar. Freilosbuden, der kalte Entzug. Was nun bleibt, sind vor allem Gefühle. Und offene Fragen. Hätte man das alles nicht schon früher wissen müssen? Hätte man nicht schon viel früher handeln sollen? Nach der Krim, nach Syrien? Muss wirklich erst Kiew brennen, eine europäische Hauptstadt, ehe der Fußball seine Freundschaften hinterfragt? Die Antworten kennen wir leider. Das ist der Beigeschmack dieser Tage. Er wird uns begleiten. Aber wir wären nicht wir, hätten wir dieser großen Ohnmacht, dem Zorn und der Verunsicherung, nicht auch diesmal zumindest ein bisschen Normalität entgegen gestellt. Die berechtige Schwere mit zwei, drei Tropfen Leichtsinn verdünnt. Alltägliche Albernheiten. Vom Krieg zum Klamauk und zurück. Für den einen Lacher, der euch heute eben nicht im Halse stecken bleiben muss. Das ist die Hoffnung. Und mit dieser Hoffnung wünschen wir euch nun allen Ernstes viel Spaß bei dieser neuen Folge Fussball MML!
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Mehr Primzahlen als ihr - LIVE AUS MAINZ
Leute, wir waren zu Besuch in Mainz bei unseren Freunden von MEWA. Den Live-Auftritt haben wir für euch natürlich aufgenommen. Es ist so ziemlich alles drin... Viel Spaß!
04.06.2026 15:14 / 1h 57min
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Arteta-Opfer-Umkehr - Königsklasse
Das Champions-League-Finale ist Geschichte! Micky, Maik und Lucas sezieren den „Sieg der Schönheit über den Zynismus“ zwischen PSG und Arsenal , die tragischsten Trippelschritte der Elfmeter-Historie und die Frage, warum eine Heimfahrt mit der Deutschen Bahn schlimmer ist als ein Transatlantikflug. Außerdem im Fokus: Der erfolgreiche WM-Test der Nationalmannschaft gegen Finnland. Deniz Undav grätscht und ballert sich mit zwei Buden mitten ins Fan-Herz – doch was bedeutet das eigentlich für Havertz und Musiala? Zum krönenden Abschluss serviert Lucas ein komplett irres, hochgradig subjektives Trainer-Ranking , bei dem Zinedine Zidane als „Trottel mit drei Titeln“ die Höchststrafe kassiert... Nun ja. Viel Spaß!
01.06.2026 12:10 / 60min
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Rupfen, jetzt! Das BVB Spezial - mit Lars Ricken
29.05.2026 15:55 / 1h 3min
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Tio mein Tio - Saison 25/26
26.05.2026 17:11 / 1h 21min
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Alm aber sexy - die FUSSBALL MML Schlusskonferenz - Saison 25/26
Leute, was war da los? Oben und unten, am Millerntor und auf der Alm, an der einen Tankstelle in Elversberg und bei den drei Fans des VfL Wolfsburg. Zittern und Hoffen bis zum Schloss, dann Jubeltrauben und Tränenbäder. Dazu Hochspannung fũr alle Hitchcocksucker. Herrlichster Hardcore. Mal wieder 90 Minuten echte Gefühle. Und weil das alles, die Dramen der Schlusssekunden und die Stimmen danach, gar nicht in einen Text passen, gibt es hier stattdessen acht Fakten zum Wahnsinn des Wochenendes. 1. Saïd El Mala erzielte in München den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer der Kölner. Der 19jährige Angreifer traf sehenswert gegen den mittlerweile 40 Jahre alten Manuel Neuer. So! Und jetzt kommt’s: El Mala wurde am 26. August 2006 geboren und damit genau eine Woche NACH Neuers Bundesliga-Debüt gegen Alemannia Aachen am 19. August 2006. 2. Bleiben wir noch kurz bei den Bayern. 122 Tore hat Kompanys Mannschaft am Ende geschossen. Der zweitbeste Wert in der Geschichte des europäischen Fußballs. Besser war lediglich die AC Turin in der Saison 1947/48. Die Italiener erzielten 125 Treffer, allerdings an 40 Spieltagen. 3. Vom besten Angriff zur besten Defensive der Liga. Durch das 2:0 in Bremen beendet der BVB seine Saison als Zweiter mit 73 Punkten. Nur zwei Mal in der Bundesliga-Geschichte hatte ein Vizemeister am Ende mehr Punkte auf dem Konto. Der BVB 2015/16 in der ersten Saison unter Tuchel mit 78 Punkten. Und der BVB 2018/19 in der ersten Saison unter Favre mit 76 Punkten. Es ist damit auch die fünftbeste Bundesligasaison des BVB. 4. Marie-Louise Eta hat sich mit einem 4:0 Heimsieg gegen Augsburg von den eigenen Fans verabschiedet. Damit ist sie die erste Interims-Cheftrainerin der Bundesliga-Geschichte, die sich mit einem 4:0-Heimsieg gegen Augsburg von den eigenen Fans verabschieden konnte. Rekord! 5. Alexander Ende hat die Zweitliga-Saison als Trainer in Münster begonnen und als Coach von Fortuna Düsseldorf beendet. Er ist damit gleich mit zwei Klubs in die dritte Liga abgestiegen. Wäre das nicht einer für die Hertha? 6. Der SC Freiburg hat gegen RB Leipzig sein 53. Pflichtspiel dieser Saison absolviert. Das Europa League Finale gegen Aston Villa wird demnach das 54. sein. Grund ist der lange und erfolgreiche Tanz auf allen Hochzeiten. Zum Vergleich: Gegner Leipzig kommt lediglich auf 38 Pflichtspiele. 7. Mickys Leipziger haben sich allerdings bereits für die Champions League qualifiziert. Im zehnten Jahr Bundesliga-Zugehörigkeit bereits zum achten Mal. Darauf eine Dose white Edition Kokos-Blaubeere. 8. St. Pauli ist nach der Heimniederlage gegen Wolfsburg abgestiegen. Vollkommen verdient. Selbst Sarah Engels hätte mehr Punkte geholt als diese Kacktruppe. Ich sag’s wie’s ist: lieber’n Ostsee-Wal als Hauke Wahl. Und all jenen, die sich trotz dieser prachtvollen Zahlenparade immer noch fragen, ob es denn gar nicht um Baden und Württemberg, um Nagelsmann und Neuer oder um die Bauern am Marienplatz ging, legen wir ans Herz, doch bitte die ganze Folge zu hören. Denn am Ende gibt es sogar noch ein filmreifes Ranking, mit Grätschen auf Celluloid. Frei nach dem Motto: Kein Mensch, kein Tier, die Nummer 10! Viel Spaß!
18.05.2026 13:30 / 1h 26min
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18.05.2026 13:30 / 1h 26min
Wir melden uns vom Abgrund - Saison 25/26
11.05.2026 14:35 / 1h 18min
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