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Die Stunde Null – Der Wirtschaftspodcast von Capital und n-tv

Jeden Freitag spricht Nils Kreimeier mit hochrangigen Unternehmern, Gründerinnen, Ökonomen und Politikerinnen über Umbrüche in der Weltwirtschaft, neue Ideen und Geschäftsmodelle – und den Weg aus der Corona-Krise.

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Startups: Warum die Zeit der E-Scooter und Lieferdienste vorbei ist

Durch die Startup-Szene rollen Entlassungswellen, die Zahl der Insolvenzen nimmt rasant zu. 2023 war kein gutes Jahr für junge Wachstumsunternehmen und ihre Geldgeber. Aus Sicht von Rainer Märkle, General Partner beim Wagniskapitalgeber HV Capital, hat der Wandel aber auch gute Seiten. „Die ganze Einstellung hat sich geändert“, sagt Märkle im Podcast „Die Stunde Null“. „Die Unternehmen werden mit viel mehr Fokus auf Effizienz und gesundes Wachstum geführt und auch mit dem Ziel, früher profitabel zu werden.“ Modelle wie die Anbieter von E-Scootern oder Lieferdiensten, bei denen versucht wurde, mit viel Geld schnell viele Kunden zu gewinnen, haben nach Auffassung Märkles nur noch geringe Aussichten. „Die ganz großen Hype-Themen haben zuletzt nicht wirklich funktioniert“, sagt er. „Da floss jeweils unheimlich viel Geld rein, und die Unternehmen wurden nicht effizient aufgebaut.“ Stattdessen könnten nun Unternehmen eine Rolle spielen, die technologielastiger sind, aber auch bessere Aussichten haben, schnell profitabel zu werden. Beim Großthema Künstliche Intelligenz ist Märkle selbstkritisch. „Wir müssen sagen, dass wir nicht in die grundlegenden Modelle investiert hatten, wir sind da nirgends dabei. Nicht bei OpenAI und auch nicht bei Aleph Alpha“, sagt er. „Wir schauen jetzt eher darauf, welche Einsatzmöglichkeiten sich da ergeben.“ // Weitere Themen: Werden Häuser und Wohnungen jetzt wieder teurer? +++ Eine Produktion der Audio Alliance. Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble. Redaktion: Lucile Gagnière. Produktion: Andolin Sonnen. +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

23.02.2024 08:19 / 39min

Durch die Startup-Szene rollen Entlassungswellen, die Zahl der Insolvenzen nimmt rasant zu. 2023 war kein gutes Jahr für junge Wachstumsunternehmen und ihre Geldgeber. Aus Sicht von Rainer Märkle, General Partner beim Wagniskapitalgeber HV Capital, hat der Wandel aber auch gute Seiten. „Die ganze Einstellung hat sich geändert“, sagt Märkle im Podcast „Die Stunde Null“. „Die Unternehmen werden mit viel mehr Fokus auf Effizienz und gesundes Wachstum geführt und auch mit dem Ziel, früher profitabel zu werden.“ Modelle wie die Anbieter von E-Scootern oder Lieferdiensten, bei denen versucht wurde, mit viel Geld schnell viele Kunden zu gewinnen, haben nach Auffassung Märkles nur noch geringe Aussichten. „Die ganz großen Hype-Themen haben zuletzt nicht wirklich funktioniert“, sagt er. „Da floss jeweils unheimlich viel Geld rein, und die Unternehmen wurden nicht effizient aufgebaut.“ Stattdessen könnten nun Unternehmen eine Rolle spielen, die technologielastiger sind, aber auch bessere Aussichten haben, schnell profitabel zu werden. Beim Großthema Künstliche Intelligenz ist Märkle selbstkritisch. „Wir müssen sagen, dass wir nicht in die grundlegenden Modelle investiert hatten, wir sind da nirgends dabei. Nicht bei OpenAI und auch nicht bei Aleph Alpha“, sagt er. „Wir schauen jetzt eher darauf, welche Einsatzmöglichkeiten sich da ergeben.“ // Weitere Themen: Werden Häuser und Wohnungen jetzt wieder teurer? +++ Eine Produktion der Audio Alliance. Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble. Redaktion: Lucile Gagnière. Produktion: Andolin Sonnen. +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

23.02.2024 08:19 / 39min

„Wir erleben die größe Baukrise der letzten 30 Jahre“ – Emanuel Heisenberg von Ecoworks

In Deutschland müssen in den kommenden Jahren Millionen von Gebäuden energetisch saniert werden – auch weil die EU-Vorgaben den Besitzern oft keine andere Wahl lassen. Bisher kommt der Prozess nur langsam voran, da die klassischen Verfahren der Baubranche viel Zeit und Arbeitskräfte beanspruchen. Das Startup Ecoworks aus Berlin will das ändern und hat dafür ein Verfahren entwickelt, das mit dem Prinzip des seriellen Bauens arbeitet: Ganze Außenwände werden mit Fenstern, Dämmung und Leitungen in der Fabrik vorgefertigt und dann einfach am Gebäude angebracht. „Wir legen eine zweite Haut um diese Gebäude mit Holzfassaden, in denen schon alles integriert ist“, sagt Ecoworks-Gründer Emanuel Heisenberg im Podcast „Die Stunde Null“. „Dann können wir diese Gebäude in wenigen Wochen von einem sehr schlechten Zustand auf einen A+-Zustand bringen.“ Dem Unternehmer ist bewusst, dass seine Firma in einem historisch schlechten Umfeld arbeitet. „Wir erleben gerade die größte Bau- und Immobilienkrise der letzten 30 bis 40 Jahre“, sagt er mit Blick auf hohe Kosten, einen Mangel an Arbeitskräften und gestiegene Bauzinsen. „Aber das Gute für uns ist: Die Sanierung ist in einer solchen Abschwungphase für Neubauten immer sehr beliebt. Es ist ja im Grunde die weniger risikoreiche Alternative zum Neubau.“ // Weitere Themen: Warum brummt der deutsche Aktienmarkt – während die Wirtschaft in der Krise ist? +++ Eine Produktion der Audio Alliance. Host: Nils Kreimeier Redaktion: Lucile Gagnière. Produktion: Andolin Sonnen. +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

15.02.2024 23:00 / 35min

In Deutschland müssen in den kommenden Jahren Millionen von Gebäuden energetisch saniert werden – auch weil die EU-Vorgaben den Besitzern oft keine andere Wahl lassen. Bisher kommt der Prozess nur langsam voran, da die klassischen Verfahren der Baubranche viel Zeit und Arbeitskräfte beanspruchen. Das Startup Ecoworks aus Berlin will das ändern und hat dafür ein Verfahren entwickelt, das mit dem Prinzip des seriellen Bauens arbeitet: Ganze Außenwände werden mit Fenstern, Dämmung und Leitungen in der Fabrik vorgefertigt und dann einfach am Gebäude angebracht. „Wir legen eine zweite Haut um diese Gebäude mit Holzfassaden, in denen schon alles integriert ist“, sagt Ecoworks-Gründer Emanuel Heisenberg im Podcast „Die Stunde Null“. „Dann können wir diese Gebäude in wenigen Wochen von einem sehr schlechten Zustand auf einen A+-Zustand bringen.“ Dem Unternehmer ist bewusst, dass seine Firma in einem historisch schlechten Umfeld arbeitet. „Wir erleben gerade die größte Bau- und Immobilienkrise der letzten 30 bis 40 Jahre“, sagt er mit Blick auf hohe Kosten, einen Mangel an Arbeitskräften und gestiegene Bauzinsen. „Aber das Gute für uns ist: Die Sanierung ist in einer solchen Abschwungphase für Neubauten immer sehr beliebt. Es ist ja im Grunde die weniger risikoreiche Alternative zum Neubau.“ // Weitere Themen: Warum brummt der deutsche Aktienmarkt – während die Wirtschaft in der Krise ist? +++ Eine Produktion der Audio Alliance. Host: Nils Kreimeier Redaktion: Lucile Gagnière. Produktion: Andolin Sonnen. +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

15.02.2024 23:00 / 35min

„Wir brauchen viel mehr Menschen in den Fitness-Studios“ – Moritz Kreppel von Urban Sports Club

Das Berliner Unternehmen Urban Sports Club hat die Fitness-Welt umgekrempelt. Seit seiner Gründung im Jahr 2012 steigt eine zunehmende Zahl von Menschen auf das Modell um, bei dem man sich nicht mehr bei einem Studio anmeldet, sondern per Flatrate Zugang zu einer großen Zahl an Betreibern bekommt. Nach einem starken Einbruch in der Pandemie hat sich das Geschäft wieder erholt, auch wenn in ganz Deutschland immer noch weniger Menschen in den Studios angemeldet sind als zuvor. „Wir hatten vor Covid zwölf Millionen Mitglieder in Fitness-Studios. Jetzt sind wir bei etwa elf Millionen“, sagt Moritz Kreppel, Mitgründer von Urban Sports Club, im Podcast „Die Stunde Null“. „Das sind viel zu wenig.“ Das Unternehmen hat in einer neuen Finanzierungsrunde unlängst 95 Mio. Euro eingesammelt und will damit vor allem den Firmensport ausbauen: Es werden Verträge mit Unternehmen abgeschlossen, die wiederum ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein Sport-Angebot machen können. „Es kommen inzwischen ganz viele neue Unternehmen hinzu, die so ein Fitness-Abo bei sich anbieten wollen“, sagt Kreppel. „Nicht mehr nur Start-ups und Tech-Firmen, sondern auch große Dax-Konzerne oder die Bäckerei in der Nachbarschaft.“ Kreppel spricht über die Kritik an dem Plattform-Modell, Pläne für neue Angebote und die Frage, wie oft er selbst eigentlich Sport macht. // Weitere Themen: Haben deutsche Unternehmen wirklich ein Problem mit zu hohen Steuern? +++ Eine Produktion der Audio Alliance. Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble. Redaktion: Lucile Gagnière. Produktion: Andolin Sonnen. +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

08.02.2024 23:00 / 34min

Das Berliner Unternehmen Urban Sports Club hat die Fitness-Welt umgekrempelt. Seit seiner Gründung im Jahr 2012 steigt eine zunehmende Zahl von Menschen auf das Modell um, bei dem man sich nicht mehr bei einem Studio anmeldet, sondern per Flatrate Zugang zu einer großen Zahl an Betreibern bekommt. Nach einem starken Einbruch in der Pandemie hat sich das Geschäft wieder erholt, auch wenn in ganz Deutschland immer noch weniger Menschen in den Studios angemeldet sind als zuvor. „Wir hatten vor Covid zwölf Millionen Mitglieder in Fitness-Studios. Jetzt sind wir bei etwa elf Millionen“, sagt Moritz Kreppel, Mitgründer von Urban Sports Club, im Podcast „Die Stunde Null“. „Das sind viel zu wenig.“ Das Unternehmen hat in einer neuen Finanzierungsrunde unlängst 95 Mio. Euro eingesammelt und will damit vor allem den Firmensport ausbauen: Es werden Verträge mit Unternehmen abgeschlossen, die wiederum ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein Sport-Angebot machen können. „Es kommen inzwischen ganz viele neue Unternehmen hinzu, die so ein Fitness-Abo bei sich anbieten wollen“, sagt Kreppel. „Nicht mehr nur Start-ups und Tech-Firmen, sondern auch große Dax-Konzerne oder die Bäckerei in der Nachbarschaft.“ Kreppel spricht über die Kritik an dem Plattform-Modell, Pläne für neue Angebote und die Frage, wie oft er selbst eigentlich Sport macht. // Weitere Themen: Haben deutsche Unternehmen wirklich ein Problem mit zu hohen Steuern? +++ Eine Produktion der Audio Alliance. Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble. Redaktion: Lucile Gagnière. Produktion: Andolin Sonnen. +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

08.02.2024 23:00 / 34min

Der Machtkampf um die KaDeWe-Gruppe: Warum rutschten die Nobel-Kaufhäuser in die Insolvenz?

Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe: Als Capital über den überraschenden Insolvenzantrag der KaDeWe-Gruppe berichtete, wirkte das Ereignis wie ein Fanal für das Siechtum im Einzelhandel. Renommierte, ikonische Kaufhäuser wie das Berliner KaDeWe, das Alsterhaus in Hamburg und das Oberpollinger in München sollten nun auch betroffen sein von der Unlust der Kunden? Tatsächlich aber steht hinter der Insolvenz vor allem ein erbitterter Machtkampf zwischen den zwei Eignern der Gruppe – der thailändischen Central Group und der Signa-Gruppe des österreichischen Immobilienunternehmers René Benko. Dessen Imperium war bereits zuvor unter die Räder geraten. „Da gab es massive persönliche Anwürfe“, sagt Capital-Redakteur Thomas Steinmann, der die Insolvenz als erster gemeldet hatte. „Und dieses Thema ist jetzt eskaliert.“ Im Podcast „Die Stunde Null” analysiert Steinmann, wie es zu dem Konflikt kam und welche Folgen er noch haben könnte. Da die Kaufhausgebäude selbst anderen Teile der Signa-Gruppe gehören, geriet ein Streit um die hohen Mieten aus den Fugen. „Die Central Group will Mietreduktionen erreichen – was zulasten der Häuser gehen würde“, sagt Steinmann. „Wenn die Mieten sinken, müssten auch die Werte der Immobilien nach unten korrigiert werden.“ Nun gehe es um einen Dreieckskonflikt zwischen der Central Group, Signa und den Insolvenzverwaltern. An ein wirkliches Ende der Ikone KaDeWe allerdings glaubt der Capital-Redakteur nicht: „Da ist ein Tauziehen im Gange“, sagt Steinmann. „Aber das KaDeWe wird den Betrieb nicht einstellen.“ +++ Eine Produktion der Audio Alliance. Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble. Redaktion: Lucile Gagnière. Produktion: Andolin Sonnen. +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

02.02.2024 08:54 / 28min

Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe: Als Capital über den überraschenden Insolvenzantrag der KaDeWe-Gruppe berichtete, wirkte das Ereignis wie ein Fanal für das Siechtum im Einzelhandel. Renommierte, ikonische Kaufhäuser wie das Berliner KaDeWe, das Alsterhaus in Hamburg und das Oberpollinger in München sollten nun auch betroffen sein von der Unlust der Kunden? Tatsächlich aber steht hinter der Insolvenz vor allem ein erbitterter Machtkampf zwischen den zwei Eignern der Gruppe – der thailändischen Central Group und der Signa-Gruppe des österreichischen Immobilienunternehmers René Benko. Dessen Imperium war bereits zuvor unter die Räder geraten. „Da gab es massive persönliche Anwürfe“, sagt Capital-Redakteur Thomas Steinmann, der die Insolvenz als erster gemeldet hatte. „Und dieses Thema ist jetzt eskaliert.“ Im Podcast „Die Stunde Null” analysiert Steinmann, wie es zu dem Konflikt kam und welche Folgen er noch haben könnte. Da die Kaufhausgebäude selbst anderen Teile der Signa-Gruppe gehören, geriet ein Streit um die hohen Mieten aus den Fugen. „Die Central Group will Mietreduktionen erreichen – was zulasten der Häuser gehen würde“, sagt Steinmann. „Wenn die Mieten sinken, müssten auch die Werte der Immobilien nach unten korrigiert werden.“ Nun gehe es um einen Dreieckskonflikt zwischen der Central Group, Signa und den Insolvenzverwaltern. An ein wirkliches Ende der Ikone KaDeWe allerdings glaubt der Capital-Redakteur nicht: „Da ist ein Tauziehen im Gange“, sagt Steinmann. „Aber das KaDeWe wird den Betrieb nicht einstellen.“ +++ Eine Produktion der Audio Alliance. Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble. Redaktion: Lucile Gagnière. Produktion: Andolin Sonnen. +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

02.02.2024 08:54 / 28min

Warum die UEFA jetzt Konkurrenz bekommt

Das Urteil schlug Ende vergangenen Jahres im Fußballgeschäft ein wie eine Bombe: Der Europäische Gerichtshof entschied, dass die bisherige Monopolstellung der Europäischen Fußballunion (UEFA) gegen das Wettbewerbsrecht verstößt. Ein milliardenschweres Geschäftsmodell gerät damit ins Wanken: Die UEFA organisiert unter anderem lukrative Wettbewerbe der europäischen Vereine wie die Champions League oder die Europa League. Schon länger aber laufen sich mögliche Konkurrenten für dieses Modell warm – wie die Manager, die das Konzept einer europäischen Super League vorantreiben. „Das Gericht hat deutlich gemacht, dass die UEFA in der Vergangenheit ihre Marktposition missbraucht hat“, sagt Bernd Reichart, Chef von A22 Sports Management, dem Unternehmen hinter den Super League-Plänen, im Podcast „Die Stunde Null“. „Jeder, vor allem aber die Vereine, hat jetzt die Freiheit, sich zu alternativen Wettbewerben auszutauschen.“ Reichart hofft, dass sich Vereine der großen europäischen Ligen seinem Konzept anschließen werden und setzt auf ein neues Vermarktungskonzept. „Die Plattform, die wir bauen, zielt darauf ab, die Spiele der Super League mit einem Hybridmodell aus Abos und Werbung Milliarden von Fußballfans weltweit zugänglich zu machen“, sagt er. „Die Basis davon ist, dass alle Spiele kostenlos gezeigt werden.“ Vor seinem jetzigen Job leitete Reichart die Geschäftsführung von RTL Deutschland – dem Unternehmen, zu dem jetzt auch Capital gehört. // Weitere Themen: Wie sehr schadet der Bahnstreik der deutschen Wirtschaft? +++ Eine Produktion der Audio Alliance. Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble. Redaktion: Lucile Gagnière. Produktion: Andolin Sonnen. +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

25.01.2024 23:00 / 33min

Das Urteil schlug Ende vergangenen Jahres im Fußballgeschäft ein wie eine Bombe: Der Europäische Gerichtshof entschied, dass die bisherige Monopolstellung der Europäischen Fußballunion (UEFA) gegen das Wettbewerbsrecht verstößt. Ein milliardenschweres Geschäftsmodell gerät damit ins Wanken: Die UEFA organisiert unter anderem lukrative Wettbewerbe der europäischen Vereine wie die Champions League oder die Europa League. Schon länger aber laufen sich mögliche Konkurrenten für dieses Modell warm – wie die Manager, die das Konzept einer europäischen Super League vorantreiben. „Das Gericht hat deutlich gemacht, dass die UEFA in der Vergangenheit ihre Marktposition missbraucht hat“, sagt Bernd Reichart, Chef von A22 Sports Management, dem Unternehmen hinter den Super League-Plänen, im Podcast „Die Stunde Null“. „Jeder, vor allem aber die Vereine, hat jetzt die Freiheit, sich zu alternativen Wettbewerben auszutauschen.“ Reichart hofft, dass sich Vereine der großen europäischen Ligen seinem Konzept anschließen werden und setzt auf ein neues Vermarktungskonzept. „Die Plattform, die wir bauen, zielt darauf ab, die Spiele der Super League mit einem Hybridmodell aus Abos und Werbung Milliarden von Fußballfans weltweit zugänglich zu machen“, sagt er. „Die Basis davon ist, dass alle Spiele kostenlos gezeigt werden.“ Vor seinem jetzigen Job leitete Reichart die Geschäftsführung von RTL Deutschland – dem Unternehmen, zu dem jetzt auch Capital gehört. // Weitere Themen: Wie sehr schadet der Bahnstreik der deutschen Wirtschaft? +++ Eine Produktion der Audio Alliance. Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble. Redaktion: Lucile Gagnière. Produktion: Andolin Sonnen. +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

25.01.2024 23:00 / 33min

Nahrungsergänzungsmittel: „Das meiste ist überflüssig“ – Sigrid März von Medwatch

Nahrungsergänzungsmittel wie Omega 3-Kapseln, Vitamin D-haltige Produkte oder Mineralstoffe werden Jahr für Jahr populärer. Umfragen zufolge nehmen 75 Prozent der Deutschen regelmäßig ein oder mehrere solcher Produkte zu sich. Dahinter steht ein Markt, der allein für Deutschland mittlerweile auf drei Milliarden Euro pro Jahr geschätzt wird. Aber wie sinnvoll sind die Mittel eigentlich? „Bei Nahrungsergänzungsmitteln ist es tatsächlich so, dass das meiste überflüssig ist“, sagt Sigrid März im Podcast „Die Stunde Null“. Die promovierte Zellbiologin leitet Medwatch, ein Rechercheprojekt, das sich auf die Analyse der Produkte und der Werbung dafür spezialisiert hat. „Wenn ein gesunder Mensch sich abwechslungsreich ernährt, nimmt er alle nötigen Nährstoffe auf.“ Im besten Fall seien viele der Mittel schlicht „teurer Urin“, da der Körper die Stoffe einfach wieder ausscheide. Im schlimmsten Fall könne es jedoch auch zu Schäden kommen. „Gefährlich wird es dann, wenn der Körper diese Stoffe sammelt“, sagt März. „Das gilt zum Beispiel für die fettlöslichen Vitamine, die nicht ausgespült werden, wenn man sie in zu hoher Dosierung aufnimmt.“ Für problematisch hält März daher aggressive Werbung, die ein Heilsversprechen mit sich bringt. „Ich denke schon, dass es da eine Regulierungslücke gibt, in Deutschland und EU-weit“, sagt sie. „Es gibt schon lange Bestrebungen, diese Lücke zu schließen, aber bisher ist da nichts passiert.“ // Weitere Themen: Was bedeutet der blockierte Suezkanal für die Wirtschaft? +++ Eine Produktion der Audio Alliance. Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble. Redaktion: Lucile Gagnière. Produktion: Andolin Sonnen. +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

18.01.2024 23:00 / 30min

Nahrungsergänzungsmittel wie Omega 3-Kapseln, Vitamin D-haltige Produkte oder Mineralstoffe werden Jahr für Jahr populärer. Umfragen zufolge nehmen 75 Prozent der Deutschen regelmäßig ein oder mehrere solcher Produkte zu sich. Dahinter steht ein Markt, der allein für Deutschland mittlerweile auf drei Milliarden Euro pro Jahr geschätzt wird. Aber wie sinnvoll sind die Mittel eigentlich? „Bei Nahrungsergänzungsmitteln ist es tatsächlich so, dass das meiste überflüssig ist“, sagt Sigrid März im Podcast „Die Stunde Null“. Die promovierte Zellbiologin leitet Medwatch, ein Rechercheprojekt, das sich auf die Analyse der Produkte und der Werbung dafür spezialisiert hat. „Wenn ein gesunder Mensch sich abwechslungsreich ernährt, nimmt er alle nötigen Nährstoffe auf.“ Im besten Fall seien viele der Mittel schlicht „teurer Urin“, da der Körper die Stoffe einfach wieder ausscheide. Im schlimmsten Fall könne es jedoch auch zu Schäden kommen. „Gefährlich wird es dann, wenn der Körper diese Stoffe sammelt“, sagt März. „Das gilt zum Beispiel für die fettlöslichen Vitamine, die nicht ausgespült werden, wenn man sie in zu hoher Dosierung aufnimmt.“ Für problematisch hält März daher aggressive Werbung, die ein Heilsversprechen mit sich bringt. „Ich denke schon, dass es da eine Regulierungslücke gibt, in Deutschland und EU-weit“, sagt sie. „Es gibt schon lange Bestrebungen, diese Lücke zu schließen, aber bisher ist da nichts passiert.“ // Weitere Themen: Was bedeutet der blockierte Suezkanal für die Wirtschaft? +++ Eine Produktion der Audio Alliance. Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble. Redaktion: Lucile Gagnière. Produktion: Andolin Sonnen. +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

18.01.2024 23:00 / 30min

Das Geschäft mit Yoga – die Unternehmerin Patricia Thielemann

Es ist ein Wachstumsmarkt par excellence: Jahr für Jahr betreiben immer mehr Menschen Yoga, also ein Bewegungstraining zwischen Sport und Meditation. Einer Allensbach-Studio zufolge sind es allein in Deutschland schon annähernd vier Millionen. Überall werden Yoga-Matten und Yoga-Kleidung verkauft. Das Training selbst allerdings ist meist kleinteilig, wird von vereinzelten Anbietern getragen, eine Kette konnte sich bisher nicht etablieren. Warum ist das so? „Ich glaube, dass Yoga anders als Fitness sehr von der persönlichen Ansprache lebt“, sagt die Yoga-Unternehmerin Patricia Thielemann im Podcast „Die Stunde Null“. „Es wäre ein Widerspruch in sich, das in eine skalierbare Form zu packen.“ Die 56-Jährige baute Anfang der 2000er-Jahre ein eigenes Studio unter dem Namen Spirit Yoga in Berlin auf. Mittlerweile gibt es noch eine zweite Schule, auf einen weiteren Ausbau aber hat Thielemann nach ersten Ansätzen verzichtet. „Mir geht es nicht darum, möglichst in die Breite zu wachsen und vielleicht eine große Kette mit Spirit Yoga aufzubauen“, sagt sie. „Sondern ich versuche, bewusst Maß zu halten.“ Thielemanns Ziel ist ein Mittelweg zwischen der „Indien-Nostalgie“ mancher Anbieter und dem „funktionalen Yoga“ aus den USA – mit dem sie auch Unternehmen anspricht. Als „Reparaturbetrieb für die Leistungsgesellschaft“ sieht sie sich allerdings nicht. „Gerade im Unternehmens-Kontext kann es sein, dass Yoga jemanden dazu bringt zu sagen, dass er nicht mehr im Hamsterrad laufen will“, sagt sie. „Und dann lässt er es alles, weil er sein Leben aus einer anderen Perspektive sieht.“ // Weitere Themen: Warum es den protestierenden Bauern eigentlich ziemlich gut geht +++ Eine Produktion der Audio Alliance. Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble. Redaktion: Lucile Gagnière. Produktion: Andolin Sonnen. +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

11.01.2024 23:00 / 36min

Es ist ein Wachstumsmarkt par excellence: Jahr für Jahr betreiben immer mehr Menschen Yoga, also ein Bewegungstraining zwischen Sport und Meditation. Einer Allensbach-Studio zufolge sind es allein in Deutschland schon annähernd vier Millionen. Überall werden Yoga-Matten und Yoga-Kleidung verkauft. Das Training selbst allerdings ist meist kleinteilig, wird von vereinzelten Anbietern getragen, eine Kette konnte sich bisher nicht etablieren. Warum ist das so? „Ich glaube, dass Yoga anders als Fitness sehr von der persönlichen Ansprache lebt“, sagt die Yoga-Unternehmerin Patricia Thielemann im Podcast „Die Stunde Null“. „Es wäre ein Widerspruch in sich, das in eine skalierbare Form zu packen.“ Die 56-Jährige baute Anfang der 2000er-Jahre ein eigenes Studio unter dem Namen Spirit Yoga in Berlin auf. Mittlerweile gibt es noch eine zweite Schule, auf einen weiteren Ausbau aber hat Thielemann nach ersten Ansätzen verzichtet. „Mir geht es nicht darum, möglichst in die Breite zu wachsen und vielleicht eine große Kette mit Spirit Yoga aufzubauen“, sagt sie. „Sondern ich versuche, bewusst Maß zu halten.“ Thielemanns Ziel ist ein Mittelweg zwischen der „Indien-Nostalgie“ mancher Anbieter und dem „funktionalen Yoga“ aus den USA – mit dem sie auch Unternehmen anspricht. Als „Reparaturbetrieb für die Leistungsgesellschaft“ sieht sie sich allerdings nicht. „Gerade im Unternehmens-Kontext kann es sein, dass Yoga jemanden dazu bringt zu sagen, dass er nicht mehr im Hamsterrad laufen will“, sagt sie. „Und dann lässt er es alles, weil er sein Leben aus einer anderen Perspektive sieht.“ // Weitere Themen: Warum es den protestierenden Bauern eigentlich ziemlich gut geht +++ Eine Produktion der Audio Alliance. Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble. Redaktion: Lucile Gagnière. Produktion: Andolin Sonnen. +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

11.01.2024 23:00 / 36min

„Mit einem Handy kann man nicht kuscheln“ – wie Steiff-Chef Frank Rheinboldt sein Unternehmen modernisiert

Unternehmensgründerin Margarete machte im 19.Jahrhundert aus Nadelkissen Stofftiere für Kinder, ihr Neffe erfand den Teddybären – nur wenige deutsche Unternehmen haben eine solch wuchtige Tradition wie Steiff, der Spielzeughersteller, der seinen Plüschtieren einen Knopf ins Ohr steckt. Im deutschsprachigen Raum hat die Marke einen Bekanntheitsgrad von 90 Prozent. Doch was macht man mit einem solchen Unternehmen, wenn es mit der Moderne konkurriert, mit Handys, Spielekonsolen und Künstlicher Intelligenz? „Wir müssen schauen, dass wir auch bis zu einem gewissen Grad heutig bleiben und nicht nur tradiert“, sagt Steiff-Chef Frank Rheinboldt im Podcast „Die Stunde Null“. Wir müssen bereit sein, schnelllebiger in der Produktentwicklung und in den Produktzyklen zu sein.“ Der Manager, der zuvor unter anderem beim Modelabel Escada arbeitete, will das Geschäft mit den Sammlern ankurbeln und auch an aktuelle Trends in Filmen und anderen Medien anknüpfen. „Zentral sind Kooperationen. Wir haben mit Elton John einen Bär gemacht, wir haben mit den Beatles einen gemacht, es gibt einen James Bond-Bär“, sagt Rheinboldt. „Es geht darum, Dinge zu schaffen, die nicht nur bei Kindern funktionieren, sondern auch bei Erwachsenen.“ Trotzdem ist Rheinboldt fest überzeugt, dass die Moderne nur bis zu einem gewissen Grad Platz in seinem Unternehmen hat, mit digitalen Produkten will Steiff vorsichtig bleiben. „Steiff ist halt was Besonders“, sagt Rheinboldt. „Mit einem Handy kann man nicht kuscheln.“ // Weitere Themen: Was kommt 2024? ein als Best Case und ein Worst Case-Szenario +++ Eine Produktion der Audio Alliance. Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble. Redaktion: Lucile Gagnière. Produktion: Andolin Sonnen. +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

21.12.2023 23:00 / 42min

Unternehmensgründerin Margarete machte im 19.Jahrhundert aus Nadelkissen Stofftiere für Kinder, ihr Neffe erfand den Teddybären – nur wenige deutsche Unternehmen haben eine solch wuchtige Tradition wie Steiff, der Spielzeughersteller, der seinen Plüschtieren einen Knopf ins Ohr steckt. Im deutschsprachigen Raum hat die Marke einen Bekanntheitsgrad von 90 Prozent. Doch was macht man mit einem solchen Unternehmen, wenn es mit der Moderne konkurriert, mit Handys, Spielekonsolen und Künstlicher Intelligenz? „Wir müssen schauen, dass wir auch bis zu einem gewissen Grad heutig bleiben und nicht nur tradiert“, sagt Steiff-Chef Frank Rheinboldt im Podcast „Die Stunde Null“. Wir müssen bereit sein, schnelllebiger in der Produktentwicklung und in den Produktzyklen zu sein.“ Der Manager, der zuvor unter anderem beim Modelabel Escada arbeitete, will das Geschäft mit den Sammlern ankurbeln und auch an aktuelle Trends in Filmen und anderen Medien anknüpfen. „Zentral sind Kooperationen. Wir haben mit Elton John einen Bär gemacht, wir haben mit den Beatles einen gemacht, es gibt einen James Bond-Bär“, sagt Rheinboldt. „Es geht darum, Dinge zu schaffen, die nicht nur bei Kindern funktionieren, sondern auch bei Erwachsenen.“ Trotzdem ist Rheinboldt fest überzeugt, dass die Moderne nur bis zu einem gewissen Grad Platz in seinem Unternehmen hat, mit digitalen Produkten will Steiff vorsichtig bleiben. „Steiff ist halt was Besonders“, sagt Rheinboldt. „Mit einem Handy kann man nicht kuscheln.“ // Weitere Themen: Was kommt 2024? ein als Best Case und ein Worst Case-Szenario +++ Eine Produktion der Audio Alliance. Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble. Redaktion: Lucile Gagnière. Produktion: Andolin Sonnen. +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

21.12.2023 23:00 / 42min

Nico Schlegel von Easypark: „Wir wollen den Parkraum komplett digitalisieren“

Parkgebühren per Handy zu bezahlen wird immer normaler – selbst beim chronischen Spätentwickler Deutschland wird in manchen Städten inzwischen knapp ein Drittel aller kostenpflichtigen Parkvorgänge auf diese Weise abgewickelt. Europas Marktführer für diese Systeme ist die schwedische Easypark-Gruppe, die im Jahr 2022 auch den deutschen Anbieter ParkNow übernommen hat. Deutschland-Chef Nico Schlegel glaubt, dass in den kommenden Jahren noch deutlich mehr Kunden hinzukommen werden. „Das Interesse der Städte hat zugenommen, etwa 850 Städte in Deutschland bieten jetzt Handyparken an“, sagt Schlegel im Podcast „Die Stunde Null“. „Aber auch die Anzahl der Nutzer steigt.“ Zusätzlich zur Bezahlfunktion, wofür Easypark meist eine Gebühr von 15 Prozent erhebt, bietet das Unternehmen auch eine Navigation zum freien Parkplatz an, wofür ein großer Aufwand betrieben wird. „Der erste Schritt ist, dass der Parkraum komplett digitalisiert wird, man muss also genau wissen, wo es welche Parkplätze in welcher Größe gibt“, sagt Schlegel. „Dafür haben wir Fahrzeuge, die mit Lasern ausgestattet sind und die diesen Parkraum erfassen können.“ Der Easypark-Manager erzählt im Podcast, was mit den Daten aus der App geschieht und weshalb es für das Unternehmen nicht schlecht sein muss, wenn die Städte weniger öffentliche Parkplätze anbieten. // Weitere Themen: Warum der Machtwechsel in Polen eine gute Nachricht ist. +++ Eine Produktion der Audio Alliance. Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble. Redaktion: Lucile Gagnière. Produktion: Andolin Sonnen. +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

15.12.2023 08:26 / 41min

Parkgebühren per Handy zu bezahlen wird immer normaler – selbst beim chronischen Spätentwickler Deutschland wird in manchen Städten inzwischen knapp ein Drittel aller kostenpflichtigen Parkvorgänge auf diese Weise abgewickelt. Europas Marktführer für diese Systeme ist die schwedische Easypark-Gruppe, die im Jahr 2022 auch den deutschen Anbieter ParkNow übernommen hat. Deutschland-Chef Nico Schlegel glaubt, dass in den kommenden Jahren noch deutlich mehr Kunden hinzukommen werden. „Das Interesse der Städte hat zugenommen, etwa 850 Städte in Deutschland bieten jetzt Handyparken an“, sagt Schlegel im Podcast „Die Stunde Null“. „Aber auch die Anzahl der Nutzer steigt.“ Zusätzlich zur Bezahlfunktion, wofür Easypark meist eine Gebühr von 15 Prozent erhebt, bietet das Unternehmen auch eine Navigation zum freien Parkplatz an, wofür ein großer Aufwand betrieben wird. „Der erste Schritt ist, dass der Parkraum komplett digitalisiert wird, man muss also genau wissen, wo es welche Parkplätze in welcher Größe gibt“, sagt Schlegel. „Dafür haben wir Fahrzeuge, die mit Lasern ausgestattet sind und die diesen Parkraum erfassen können.“ Der Easypark-Manager erzählt im Podcast, was mit den Daten aus der App geschieht und weshalb es für das Unternehmen nicht schlecht sein muss, wenn die Städte weniger öffentliche Parkplätze anbieten. // Weitere Themen: Warum der Machtwechsel in Polen eine gute Nachricht ist. +++ Eine Produktion der Audio Alliance. Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble. Redaktion: Lucile Gagnière. Produktion: Andolin Sonnen. +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

15.12.2023 08:26 / 41min

Heizdecken-Hersteller Beurer: „Wir sehen die Produktschwemme mit Sorge“

Es ist ein Unternehmen, das nur wenige kennen, dessen Artikel aber in vielen Wohnungen zu finden sein dürften: Der Ulmer Mittelständler Beurer hat sich zu einem Spezialisten für Wellness- und Medizinprodukte entwickelt und ist in Deutschland unter anderem Marktführer bei Blutdruckmessgeräten. Begonnen hat Beurer vor über 100 Jahren mit einem urdeutschen Gegenstand – der Heizdecke. „Es ist richtig, dass die Heizdecke für ein bestimmtes Bild steht, aber das stimmt im Grunde gar nicht mehr“, sagt Beurer-Chef Sebastian Kebbe im Podcast „Die Stunde Null“. „Die Zielgruppen werden eigentlich immer jünger.“ Die aktuelle Konjunkturschwäche spielt für das Unternehmen eine eher geringe Rolle, der Wohlfühlmarkt wächst auch in Krisenzeiten. „Wir haben ja in Deutschland einen Hang dazu, das eigene Haus oder Umfeld schön zu gestalten“, sagt Kebbe. „Wir sind deshalb nicht ganz so stark betroffen und sehen auch jetzt noch eine gute Nachfrage.“ Ein Problem für das Unternehmen ist allerdings die Billig-Konkurrenz aus Asien, vor allem dann, wenn bei deren Angeboten europäische Gesetze unterlaufen werden. „Was wir mit Sorge sehen, ist eine Schwemme von Produkten, die viele in Europa geltende Regularien nicht erfüllen“, sagt Kebbe. „Ich kann nur empfehlen, genau zu schauen, was man da kauft.“// Weitere Themen: Warum der Kampf ums Klima noch nicht verloren ist. +++ Eine Produktion der Audio Alliance. Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble. Redaktion: Lucile Gagnière. Produktion: Andolin Sonnen. +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

07.12.2023 23:00 / 38min

Es ist ein Unternehmen, das nur wenige kennen, dessen Artikel aber in vielen Wohnungen zu finden sein dürften: Der Ulmer Mittelständler Beurer hat sich zu einem Spezialisten für Wellness- und Medizinprodukte entwickelt und ist in Deutschland unter anderem Marktführer bei Blutdruckmessgeräten. Begonnen hat Beurer vor über 100 Jahren mit einem urdeutschen Gegenstand – der Heizdecke. „Es ist richtig, dass die Heizdecke für ein bestimmtes Bild steht, aber das stimmt im Grunde gar nicht mehr“, sagt Beurer-Chef Sebastian Kebbe im Podcast „Die Stunde Null“. „Die Zielgruppen werden eigentlich immer jünger.“ Die aktuelle Konjunkturschwäche spielt für das Unternehmen eine eher geringe Rolle, der Wohlfühlmarkt wächst auch in Krisenzeiten. „Wir haben ja in Deutschland einen Hang dazu, das eigene Haus oder Umfeld schön zu gestalten“, sagt Kebbe. „Wir sind deshalb nicht ganz so stark betroffen und sehen auch jetzt noch eine gute Nachfrage.“ Ein Problem für das Unternehmen ist allerdings die Billig-Konkurrenz aus Asien, vor allem dann, wenn bei deren Angeboten europäische Gesetze unterlaufen werden. „Was wir mit Sorge sehen, ist eine Schwemme von Produkten, die viele in Europa geltende Regularien nicht erfüllen“, sagt Kebbe. „Ich kann nur empfehlen, genau zu schauen, was man da kauft.“// Weitere Themen: Warum der Kampf ums Klima noch nicht verloren ist. +++ Eine Produktion der Audio Alliance. Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble. Redaktion: Lucile Gagnière. Produktion: Andolin Sonnen. +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

07.12.2023 23:00 / 38min

Das Chaos um die Schuldenbremse – Wie kommen wir da raus?

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Umgang mit der Schuldenbremse bedeutet einen Schock für Deutschland. Da alle Tricks, mit denen die Ausgabenbegrenzung umgangen wurde, de facto nun nicht mehr angewandt werden können, stehen wichtige Projekte auf der Kippe. Klimaschutzvorhaben, Chipfabriken, Bahnausbau, alles wird infrage gestellt. Der Podcast „Die Stunde Null” analysiert mit Benedikt Becker, Redakteur im Hauptstadtbüro des „Stern“, die Folgen des Urteils und mögliche Auswege. „Der Spielraum für 2024 und 2025 ist natürlich sehr eng“, sagt Becker. „Es ist technisch gesehen aber kein Problem, das die Bundesregierung nicht lösen könnte.“ Kurzfristig könnte die Koalition versuchen, Notlagen zu erklären und damit die scharfe Wirkung der Schuldenbremse auszuhebeln – was Becker allerdings bezweifelt. „Da gilt im Grunde das Prinzip Hoffnung“, sagt Becker. Längerfristig allerdings wird die Politik auf andere Instrumente angewiesen sein, wie auf Emissionsrechte in der Klimapolitik für Wärme und Verkehr. „Die Idee dahinter, ist das Preissignal zu setzen – und das Geld im besten Fall über ein Klimageld an die Menschen zurückzugeben – um soziale Härten auszugleichen“, sagt Becker. Letztlich könne die aktuelle Krise sogar eine Chance sein: „Das bietet die Gelegenheit, den Haushalt zu entrümpeln.“ +++ Eine Produktion der Audio Alliance. Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble. Redaktion: Lucile Gagnière. Produktion: Andolin Sonnen. +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

30.11.2023 23:00 / 37min

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Umgang mit der Schuldenbremse bedeutet einen Schock für Deutschland. Da alle Tricks, mit denen die Ausgabenbegrenzung umgangen wurde, de facto nun nicht mehr angewandt werden können, stehen wichtige Projekte auf der Kippe. Klimaschutzvorhaben, Chipfabriken, Bahnausbau, alles wird infrage gestellt. Der Podcast „Die Stunde Null” analysiert mit Benedikt Becker, Redakteur im Hauptstadtbüro des „Stern“, die Folgen des Urteils und mögliche Auswege. „Der Spielraum für 2024 und 2025 ist natürlich sehr eng“, sagt Becker. „Es ist technisch gesehen aber kein Problem, das die Bundesregierung nicht lösen könnte.“ Kurzfristig könnte die Koalition versuchen, Notlagen zu erklären und damit die scharfe Wirkung der Schuldenbremse auszuhebeln – was Becker allerdings bezweifelt. „Da gilt im Grunde das Prinzip Hoffnung“, sagt Becker. Längerfristig allerdings wird die Politik auf andere Instrumente angewiesen sein, wie auf Emissionsrechte in der Klimapolitik für Wärme und Verkehr. „Die Idee dahinter, ist das Preissignal zu setzen – und das Geld im besten Fall über ein Klimageld an die Menschen zurückzugeben – um soziale Härten auszugleichen“, sagt Becker. Letztlich könne die aktuelle Krise sogar eine Chance sein: „Das bietet die Gelegenheit, den Haushalt zu entrümpeln.“ +++ Eine Produktion der Audio Alliance. Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble. Redaktion: Lucile Gagnière. Produktion: Andolin Sonnen. +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

30.11.2023 23:00 / 37min

„Die deutschen Marken schlagen sich extrem gut“ Simon Thun von Interbrand

Einmal im Jahr gibt die US-Beratung Interbrand ein Ranking der 100 stärksten globalen Marken heraus – in dem deren Werte anhand vergleichbarer Kriterien ermittelt werden. In der diesjährigen Rangfolge schneiden vor allem die Autobauer überdurchschnittlich gut ab. Unter den Top 10 finden sich mit Mercedes und BMW auch zwei deutsche Marken – wie überhaupt Unternehmen aus Deutschland auffallend erfolgreich sind. „Eigentlich sind alle zehn Marken im Ranking, die ihre Zentrale in Deutschland haben, sehr stabil“, sagt Simon Thun, Zentraleuropa-Chef von Interbrand, im Podcast „Die Stunde Null“. „Im Ländervergleich schlagen sich die deutschen Marken extrem gut.“ Während die ersten vier Plätze fast schon traditionell von den großen US-Techfirmen Apple, Microsoft, Amazon und Google besetzt werden, gibt es auch Absteiger in diesem Segment: So verliert Facebook als Marke deutlich an Wert. Auch verändern sich nach Ansicht Thuns die Gründe, weshalb Menschen zu bestimmten Marken greifen. Das soziale Prestige spiele eine eher abnehmende Rolle. „Es ist eher so, dass Unternehmen über die Marke zur Verantwortung gezogen werden“, sagt Thun. „Wer etwas verspricht, sich aber anders verhält, bei dem kann es sein, dass der Konsument mit den Füßen abstimmt und woanders hingeht.“ // Weitere Themen: Das epische Drama um den OpenAI-Chef +++ Eine Produktion der Audio Alliance. Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble. Redaktion: Lucile Gagnière. Produktion: Andolin Sonnen. +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

23.11.2023 23:00 / 36min

Einmal im Jahr gibt die US-Beratung Interbrand ein Ranking der 100 stärksten globalen Marken heraus – in dem deren Werte anhand vergleichbarer Kriterien ermittelt werden. In der diesjährigen Rangfolge schneiden vor allem die Autobauer überdurchschnittlich gut ab. Unter den Top 10 finden sich mit Mercedes und BMW auch zwei deutsche Marken – wie überhaupt Unternehmen aus Deutschland auffallend erfolgreich sind. „Eigentlich sind alle zehn Marken im Ranking, die ihre Zentrale in Deutschland haben, sehr stabil“, sagt Simon Thun, Zentraleuropa-Chef von Interbrand, im Podcast „Die Stunde Null“. „Im Ländervergleich schlagen sich die deutschen Marken extrem gut.“ Während die ersten vier Plätze fast schon traditionell von den großen US-Techfirmen Apple, Microsoft, Amazon und Google besetzt werden, gibt es auch Absteiger in diesem Segment: So verliert Facebook als Marke deutlich an Wert. Auch verändern sich nach Ansicht Thuns die Gründe, weshalb Menschen zu bestimmten Marken greifen. Das soziale Prestige spiele eine eher abnehmende Rolle. „Es ist eher so, dass Unternehmen über die Marke zur Verantwortung gezogen werden“, sagt Thun. „Wer etwas verspricht, sich aber anders verhält, bei dem kann es sein, dass der Konsument mit den Füßen abstimmt und woanders hingeht.“ // Weitere Themen: Das epische Drama um den OpenAI-Chef +++ Eine Produktion der Audio Alliance. Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble. Redaktion: Lucile Gagnière. Produktion: Andolin Sonnen. +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

23.11.2023 23:00 / 36min

„Es gibt Familien, die Business Class reisen“ ITB-Chefin Deborah Rothe

Wie viele andere Messen musste auch die Internationale Tourismusbörse in Berlin (ITB) eine Corona-Zwangspause einlegen – in der nur noch digital getagt wurde. Jetzt aber tobt der Messetrubel wieder und mit ihm auch das Geschäft mit dem Tourismus. „Es stimmt, dass die Reiselust ungebrochen ist“, sagt Deborah Rothe, die die ITB seit Januar 2023 leitet, im Podcast „Die Stunde Null“. Zugleich gebe es Trends, die durch die Pandemie befördert worden seien – wie die Kombination von Arbeit und Urlaub oder kürzere Stornierungsfristen. Ein Problem, das die ganze Branche hat, sind die steigenden Preise, die im Tourismus die Schere zwischen Arm und Reich auseinander gehen lassen, wie Rothe beobachtet hat. „Wir sehen Familien, die in der Business Class reisen, weil sie den Komfort haben möchten“, sagt sie. „Auf der anderen Seite gibt es Familien, die sich kaum noch den Jahresurlaub leisten können. Wir müssen daher Lösungen finden, wie man Reisen weiter anbieten kann, so dass sie auch der breiten Bevölkerung zur Verfügung stehen.“ Der wieder angelaufene Reiseverkehr belastet zudem das Klima, weshalb Rothe auch hier einen Bedarf sieht. „Die Flugreiseindustrie sucht nach nachhaltigen Kraftstoffen für Flugzeuge“, sagt sie. „Die Forschung läuft da auf Hochtouren. Wir sind aber noch nicht auf dem Stand, dass wir komplett auf fossile Brennstoffe verzichten könnten.“ // Weitere Themen: Sinken die CO2-Emissionen in China? +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

16.11.2023 23:00 / 34min

Wie viele andere Messen musste auch die Internationale Tourismusbörse in Berlin (ITB) eine Corona-Zwangspause einlegen – in der nur noch digital getagt wurde. Jetzt aber tobt der Messetrubel wieder und mit ihm auch das Geschäft mit dem Tourismus. „Es stimmt, dass die Reiselust ungebrochen ist“, sagt Deborah Rothe, die die ITB seit Januar 2023 leitet, im Podcast „Die Stunde Null“. Zugleich gebe es Trends, die durch die Pandemie befördert worden seien – wie die Kombination von Arbeit und Urlaub oder kürzere Stornierungsfristen. Ein Problem, das die ganze Branche hat, sind die steigenden Preise, die im Tourismus die Schere zwischen Arm und Reich auseinander gehen lassen, wie Rothe beobachtet hat. „Wir sehen Familien, die in der Business Class reisen, weil sie den Komfort haben möchten“, sagt sie. „Auf der anderen Seite gibt es Familien, die sich kaum noch den Jahresurlaub leisten können. Wir müssen daher Lösungen finden, wie man Reisen weiter anbieten kann, so dass sie auch der breiten Bevölkerung zur Verfügung stehen.“ Der wieder angelaufene Reiseverkehr belastet zudem das Klima, weshalb Rothe auch hier einen Bedarf sieht. „Die Flugreiseindustrie sucht nach nachhaltigen Kraftstoffen für Flugzeuge“, sagt sie. „Die Forschung läuft da auf Hochtouren. Wir sind aber noch nicht auf dem Stand, dass wir komplett auf fossile Brennstoffe verzichten könnten.“ // Weitere Themen: Sinken die CO2-Emissionen in China? +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

16.11.2023 23:00 / 34min

Der tiefe Fall des René Benko – Anatomie eines zerfallenden Immobilienimperiums

Er war der große Zauberer im Geschäft mit der Immobilienentwicklung: Der österreichische Unternehmer René Benko spielte mit seiner Signa-Holding fast überall da mit, wo groß gedacht und noch größer gebaut wurde. Beim Hamburger Elbtower, auf dem Kurfürstendamm in Berlin oder in der Münchner Innenstadt: Die Investoren glaubten an das Genie Benkos und waren mit ihrem Geld dabei. Jetzt aber schlittert das Imperium auf den Abgrund zu, eine Insolvenz von Teilprojekten ist denkbar. Der Podcast „Die Stunde Null” analysiert mit Capital-Redakteur Thomas Steinmann die Gründe für den Absturz und die möglichen Folgen für deutsche Geldgeber. „Den großen Wumms wird es nicht geben, aber viele kleine Wummse“, sagt Steinmann, der sich seit Jahren mit dem Benko-Imperium beschäftigt. „Dass einzelne Teile abgestoßen, verkauft oder abgewickelt werden, davon kann man ausgehen.“ Problematisch werde es auch dadurch, dass sich der deutsche Immobilienmarkt ohnehin in einer akuten Schwächephase befindet. Die Gebäude im Benko-Reich, oft als Absicherung für Kredite genutzt, verlieren daher zum Teil an Wert, was wiederum Folgewirkungen hat. „Jeder weiß jetzt: Signa muss verkaufen“, sagt Steinmann. „Da kann es schon welche geben, die jetzt das Geschäftsmodell haben, billig einzukaufen.“ // Weitere Themen: Warum das deutsche Super-Startup Aleph Alpha mit Geld überhäuft wird +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

10.11.2023 17:03 / 34min

Er war der große Zauberer im Geschäft mit der Immobilienentwicklung: Der österreichische Unternehmer René Benko spielte mit seiner Signa-Holding fast überall da mit, wo groß gedacht und noch größer gebaut wurde. Beim Hamburger Elbtower, auf dem Kurfürstendamm in Berlin oder in der Münchner Innenstadt: Die Investoren glaubten an das Genie Benkos und waren mit ihrem Geld dabei. Jetzt aber schlittert das Imperium auf den Abgrund zu, eine Insolvenz von Teilprojekten ist denkbar. Der Podcast „Die Stunde Null” analysiert mit Capital-Redakteur Thomas Steinmann die Gründe für den Absturz und die möglichen Folgen für deutsche Geldgeber. „Den großen Wumms wird es nicht geben, aber viele kleine Wummse“, sagt Steinmann, der sich seit Jahren mit dem Benko-Imperium beschäftigt. „Dass einzelne Teile abgestoßen, verkauft oder abgewickelt werden, davon kann man ausgehen.“ Problematisch werde es auch dadurch, dass sich der deutsche Immobilienmarkt ohnehin in einer akuten Schwächephase befindet. Die Gebäude im Benko-Reich, oft als Absicherung für Kredite genutzt, verlieren daher zum Teil an Wert, was wiederum Folgewirkungen hat. „Jeder weiß jetzt: Signa muss verkaufen“, sagt Steinmann. „Da kann es schon welche geben, die jetzt das Geschäftsmodell haben, billig einzukaufen.“ // Weitere Themen: Warum das deutsche Super-Startup Aleph Alpha mit Geld überhäuft wird +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

10.11.2023 17:03 / 34min

„Es gibt keinen besseren Moment für die Wärmepumpe“ – Leonhard von Harrach von Aira

In Deutschland wird über die Wärmepumpe noch heiß diskutiert, in Schweden ist sie schon längst Standard – mit knapp 40 Prozent Anteil in den Gebäuden. Das schwedische Startup Aira will nun die Erfahrungen aus dem Heimatmarkt nach Deutschland bringen. „Es gibt keinen besseren Moment“, sagt Deutschland-Chef Leonhard von Harrach im Podcast „Die Stunde Null“. Zwar sei die Nachfrage nach dem ersten Ansturm im Sommer 2022 eingebrochen, doch bestehe nach wie vor großes Interesse. „Die Debatte hat klar gezeigt, dass es einen riesigen Bedarf an technischen Lösungen gibt, um sich von Öl und Gas zu trennen“, sagt von Harrach. „Da ist die Wärmepumpe für die Masse der einzig gangbare Weg.“ Aira wurde von dem schwedischen Wagniskapitalgeber Vargas aufgebaut, der auch den inzwischen groß gewordenen Batteriehersteller Northvolt entwickelte. Das Unternehmen will innerhalb von zehn Jahren in Deutschland eine Million Wärmepumpen installieren, in Europa sogar die fünffache Menge. Geplant ist ein Mietmodell, so dass der Hauseigentümer die Erstinvestition nicht selbst auf sich nehmen muss. Dabei setzt von Harrach auch auf eine großzügige Förderung durch die Bundesregierung. „Wir reden im Extremfall über eine Förderung von 75 Prozent“, sagt er. „Wir hoffen natürlich, dass das genau so umgesetzt wird.“ // Weitere Themen: Ist die Inflation schon besiegt? +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

02.11.2023 23:00 / 35min

In Deutschland wird über die Wärmepumpe noch heiß diskutiert, in Schweden ist sie schon längst Standard – mit knapp 40 Prozent Anteil in den Gebäuden. Das schwedische Startup Aira will nun die Erfahrungen aus dem Heimatmarkt nach Deutschland bringen. „Es gibt keinen besseren Moment“, sagt Deutschland-Chef Leonhard von Harrach im Podcast „Die Stunde Null“. Zwar sei die Nachfrage nach dem ersten Ansturm im Sommer 2022 eingebrochen, doch bestehe nach wie vor großes Interesse. „Die Debatte hat klar gezeigt, dass es einen riesigen Bedarf an technischen Lösungen gibt, um sich von Öl und Gas zu trennen“, sagt von Harrach. „Da ist die Wärmepumpe für die Masse der einzig gangbare Weg.“ Aira wurde von dem schwedischen Wagniskapitalgeber Vargas aufgebaut, der auch den inzwischen groß gewordenen Batteriehersteller Northvolt entwickelte. Das Unternehmen will innerhalb von zehn Jahren in Deutschland eine Million Wärmepumpen installieren, in Europa sogar die fünffache Menge. Geplant ist ein Mietmodell, so dass der Hauseigentümer die Erstinvestition nicht selbst auf sich nehmen muss. Dabei setzt von Harrach auch auf eine großzügige Förderung durch die Bundesregierung. „Wir reden im Extremfall über eine Förderung von 75 Prozent“, sagt er. „Wir hoffen natürlich, dass das genau so umgesetzt wird.“ // Weitere Themen: Ist die Inflation schon besiegt? +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

02.11.2023 23:00 / 35min

„Nach der Pandemie kam der richtige Ansturm“ – Markus Witte von Babbel

Babbel hat sich zu einer der wichtigsten Online-Plattformen zum Erlernen von Sprachen entwickelt. In der ersten Corona-Welle stiegen die Nutzerzahlen des Berliner Unternehmens rasant. Allerdings brach der Boom danach überraschenderweise nicht ab. „Nach der Pandemie kam erst der richtige Ansturm“, sagt Markus Witte, einer der Gründer von Babbel und heutiger Aufsichtsratschef. Mit über 16 Millionen verkauften Abos bezeichnet Babbel sich selbst als „meistverkaufte Sprachlernplattform“ der Welt. Der Umsatz lag 2022 bei 250 Mio. Euro und damit um 30 Prozent höher als im Vorjahr. Die aktuelle ökonomische Stagnation in Deutschland und anderswo steht dem nach Ansicht Wittes nicht entgegen: „Wenn es wirtschaftlich schwieriger wird, dann wird es für uns eher besser“, sagt der Babbel-Gründer. „Immer dann, wenn eine Lage als Krise wahrgenommen wird, orientieren wir Menschen uns um. Dann werden alle Formen von Lernen stärker genutzt.“ Witte erzählt im Podcast, wie groß die Bedrohung durch Künstliche Intelligenz ist, welche Sprachen am besten laufen und warum Menschen noch Latein lernen. // Weitere Themen: Die Pseudo-Ökonomie der Sahra Wagenknecht +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

27.10.2023 06:49 / 42min

Babbel hat sich zu einer der wichtigsten Online-Plattformen zum Erlernen von Sprachen entwickelt. In der ersten Corona-Welle stiegen die Nutzerzahlen des Berliner Unternehmens rasant. Allerdings brach der Boom danach überraschenderweise nicht ab. „Nach der Pandemie kam erst der richtige Ansturm“, sagt Markus Witte, einer der Gründer von Babbel und heutiger Aufsichtsratschef. Mit über 16 Millionen verkauften Abos bezeichnet Babbel sich selbst als „meistverkaufte Sprachlernplattform“ der Welt. Der Umsatz lag 2022 bei 250 Mio. Euro und damit um 30 Prozent höher als im Vorjahr. Die aktuelle ökonomische Stagnation in Deutschland und anderswo steht dem nach Ansicht Wittes nicht entgegen: „Wenn es wirtschaftlich schwieriger wird, dann wird es für uns eher besser“, sagt der Babbel-Gründer. „Immer dann, wenn eine Lage als Krise wahrgenommen wird, orientieren wir Menschen uns um. Dann werden alle Formen von Lernen stärker genutzt.“ Witte erzählt im Podcast, wie groß die Bedrohung durch Künstliche Intelligenz ist, welche Sprachen am besten laufen und warum Menschen noch Latein lernen. // Weitere Themen: Die Pseudo-Ökonomie der Sahra Wagenknecht +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

27.10.2023 06:49 / 42min

„Reisen hat absolute Priorität" – Nadine Stachel von Booking.com

Wer in Europa ein Hotel sucht, landet oft gleich nach den ersten Klicks auf der Plattform Booking.com – einem der größten Online-Vermittler von Hotels und anderen Arten von Unterkünften. Weltweit finden sich nach Angaben des Unternehmens 28 Millionen Einträge auf der Plattform, davon über 100.000 in Deutschland. Seit dem Auslaufen der Corona-Pandemie schießen die Buchungen wieder in die Höhe. Im zweiten Quartal lagen die Zahlen um neun Prozent im Plus gegenüber dem Vorjahr - trotz Inflation und Kriegsängsten. „Die Leute wollen die Zeit wieder gut machen, in der sie nicht reisen konnten“, sagt Nadine Stachel, Regionalmanagerin von Booking für den deutschsprachigen Raum. „Reisen hat absolute Priorität für die Menschen.“ Für Buchungen auf der Plattform kassiert das Unternehmen im Durchschnitt eine Provision von 15 Prozent – ein Umstand, der immer wieder zu Kritik bei den Hotelbetreibern führt. „Wenn das Hotel den Online-Vertrieb selbst machen würde, wäre das auch nicht umsonst“, sagt Stachel. „Es gibt in Deutschland zu 70 Prozent Individual-Hotels. Die könnten die Reichweite gar nicht herstellen, die wir ihnen bringen.“ Stachel erklärt im Podcast, wie die Bewertungen zustande kommen und welche Rolle Geld bei der Platzierung der Angebote spielt. // Weitere Themen: Wie Elon Musk das ehemalige Twitter an die Wand fährt. 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

20.10.2023 08:43 / 39min

Wer in Europa ein Hotel sucht, landet oft gleich nach den ersten Klicks auf der Plattform Booking.com – einem der größten Online-Vermittler von Hotels und anderen Arten von Unterkünften. Weltweit finden sich nach Angaben des Unternehmens 28 Millionen Einträge auf der Plattform, davon über 100.000 in Deutschland. Seit dem Auslaufen der Corona-Pandemie schießen die Buchungen wieder in die Höhe. Im zweiten Quartal lagen die Zahlen um neun Prozent im Plus gegenüber dem Vorjahr - trotz Inflation und Kriegsängsten. „Die Leute wollen die Zeit wieder gut machen, in der sie nicht reisen konnten“, sagt Nadine Stachel, Regionalmanagerin von Booking für den deutschsprachigen Raum. „Reisen hat absolute Priorität für die Menschen.“ Für Buchungen auf der Plattform kassiert das Unternehmen im Durchschnitt eine Provision von 15 Prozent – ein Umstand, der immer wieder zu Kritik bei den Hotelbetreibern führt. „Wenn das Hotel den Online-Vertrieb selbst machen würde, wäre das auch nicht umsonst“, sagt Stachel. „Es gibt in Deutschland zu 70 Prozent Individual-Hotels. Die könnten die Reichweite gar nicht herstellen, die wir ihnen bringen.“ Stachel erklärt im Podcast, wie die Bewertungen zustande kommen und welche Rolle Geld bei der Platzierung der Angebote spielt. // Weitere Themen: Wie Elon Musk das ehemalige Twitter an die Wand fährt. 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

20.10.2023 08:43 / 39min

Was bekomme ich für mein altes Smartphone? Philipp Gattner von Rebuy

In deutschen Schubladen liegen schätzungsweise 200 Millionen alte Handys herum, von anderen Elektronikgeräten ganz zu schweigen. Das Berliner Unternehmen Rebuy hat daraus ein Geschäft gemacht, indem es alte Geräte annimmt, testet, ankauft und weitervertreibt. Immerhin 200 Mio. Euro Umsatz machte Rebuy damit im Jahr 2022. „Wir müssen die Menschen davon überzeugen, dass es sich lohnt und dass es extrem einfach ist, diese Produkte wieder in Umlauf zu bringen und dafür auch noch Geld zu bekommen“, sagt Rebuy-Geschäftsführer Philipp Gattner. „Die Kreislaufwirtschaft bekommt zwar verdientermaßen heute sehr viel Aufmerksamkeit, wir sind aber mit dem Markt noch in einer sehr frühen Phase.“ Inzwischen hat das Unternehmen sein Angebot auch auf Bücher und andere Medienprodukte ausgeweitet, die Palette soll zunehmend ausgeweitet werden. „Dazu könnten Haushaltsgeräte und Küchenutensilien gehören“, sagt Gattner. „Der Thermomix ist ja sozusagen das iPhone der Küche.“ Wie die Produkte geprüft, bewertet und ihre Preise festgelegt werden, erklärt Gattner in dieser Folge // Weitere Themen: Bringt der Krieg im Nahen Osten eine neue Wirtschaftskrise?  +++ Packen wir’s an! Dieser Podcast ist Teil der Nachhaltigkeitswoche von RTL Deutschland zum Thema: „nachhaltiges Kaufen“. Nachhaltigkeit betrifft alle Lebensbereiche. Ob Refill-Flasche, Lebensmittel mit kurzer Lieferkette und aus nachhaltigem Anbau, oder das Einsparen von Plastik - jede bewusste Kaufentscheidung hilft. Wir wollen bewusster konsumieren, weniger verschwenden und achtsamer mit unseren Ressourcen umgehen. +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

12.10.2023 22:00 / 36min

In deutschen Schubladen liegen schätzungsweise 200 Millionen alte Handys herum, von anderen Elektronikgeräten ganz zu schweigen. Das Berliner Unternehmen Rebuy hat daraus ein Geschäft gemacht, indem es alte Geräte annimmt, testet, ankauft und weitervertreibt. Immerhin 200 Mio. Euro Umsatz machte Rebuy damit im Jahr 2022. „Wir müssen die Menschen davon überzeugen, dass es sich lohnt und dass es extrem einfach ist, diese Produkte wieder in Umlauf zu bringen und dafür auch noch Geld zu bekommen“, sagt Rebuy-Geschäftsführer Philipp Gattner. „Die Kreislaufwirtschaft bekommt zwar verdientermaßen heute sehr viel Aufmerksamkeit, wir sind aber mit dem Markt noch in einer sehr frühen Phase.“ Inzwischen hat das Unternehmen sein Angebot auch auf Bücher und andere Medienprodukte ausgeweitet, die Palette soll zunehmend ausgeweitet werden. „Dazu könnten Haushaltsgeräte und Küchenutensilien gehören“, sagt Gattner. „Der Thermomix ist ja sozusagen das iPhone der Küche.“ Wie die Produkte geprüft, bewertet und ihre Preise festgelegt werden, erklärt Gattner in dieser Folge // Weitere Themen: Bringt der Krieg im Nahen Osten eine neue Wirtschaftskrise?  +++ Packen wir’s an! Dieser Podcast ist Teil der Nachhaltigkeitswoche von RTL Deutschland zum Thema: „nachhaltiges Kaufen“. Nachhaltigkeit betrifft alle Lebensbereiche. Ob Refill-Flasche, Lebensmittel mit kurzer Lieferkette und aus nachhaltigem Anbau, oder das Einsparen von Plastik - jede bewusste Kaufentscheidung hilft. Wir wollen bewusster konsumieren, weniger verschwenden und achtsamer mit unseren Ressourcen umgehen. +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

12.10.2023 22:00 / 36min

Immobilien: „Es gab Preisrückgänge von bis zu 20 Prozent“ – Lucie Lotzkat von Von Poll

Der Markt für Häuser und Wohnungen ist stark in Bewegung geraten. Nach Jahren niedriger Zinsen ist es deutlich teurer geworden, eine Immobilie zu finanzieren. Das drückt auf das Kaufinteresse und führt zu sinkenden Preisen. „Wir haben einen deutlichen Einbruch bei der Nachfrage gehabt“, sagt Lucie Lotzkat, Geschäftsführerin bei Von Poll Finance, im Podcast „Die Stunde Null“. Die Managerin leitet auch die Von Poll-Geschäftsstelle im niedersächsischen Vechta, wo sie selbst sinkende Immobilienpreise beobachten konnte. Von Poll Immobilien ist eines der größten Maklerunternehmen in Deutschland – mit nach eigenen Angaben mehr als 1500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. „Es gab Preisrückgänge von fünf bis hin zu 20 Prozent“, sagt Lotzkat. Zudem habe das Angebot deutlich zugenommen. Lotzkat glaubt, dass es trotz höherer Zinssätze sinnvoll sein könnte, jetzt in den Markt einzusteigen – vor allem dann, wenn die Käuferin oder der Käufer selbst in der Immobilie wohnen möchte. „Es gibt einen Unterschied zwischen Investoren auf der einen Seite und Eigennutzern, die eine Immobilie erwerben, weil sie zum Beispiel eine Familie gründen wollen“, sagt Lotzkat. Die steigenden Mieten und absehbare Fördergelder vom Staat könnten die Kalkulation in vielen Fällen verändern. „In einigen Regionen kann sich der Kauf wieder mehr lohnen“, sagt Lotzkat. // Weitere Themen: Warum das Chaos im US-Kongress auch für Deutschland zum Problem werden kann +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

05.10.2023 22:00 / 32min

Der Markt für Häuser und Wohnungen ist stark in Bewegung geraten. Nach Jahren niedriger Zinsen ist es deutlich teurer geworden, eine Immobilie zu finanzieren. Das drückt auf das Kaufinteresse und führt zu sinkenden Preisen. „Wir haben einen deutlichen Einbruch bei der Nachfrage gehabt“, sagt Lucie Lotzkat, Geschäftsführerin bei Von Poll Finance, im Podcast „Die Stunde Null“. Die Managerin leitet auch die Von Poll-Geschäftsstelle im niedersächsischen Vechta, wo sie selbst sinkende Immobilienpreise beobachten konnte. Von Poll Immobilien ist eines der größten Maklerunternehmen in Deutschland – mit nach eigenen Angaben mehr als 1500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. „Es gab Preisrückgänge von fünf bis hin zu 20 Prozent“, sagt Lotzkat. Zudem habe das Angebot deutlich zugenommen. Lotzkat glaubt, dass es trotz höherer Zinssätze sinnvoll sein könnte, jetzt in den Markt einzusteigen – vor allem dann, wenn die Käuferin oder der Käufer selbst in der Immobilie wohnen möchte. „Es gibt einen Unterschied zwischen Investoren auf der einen Seite und Eigennutzern, die eine Immobilie erwerben, weil sie zum Beispiel eine Familie gründen wollen“, sagt Lotzkat. Die steigenden Mieten und absehbare Fördergelder vom Staat könnten die Kalkulation in vielen Fällen verändern. „In einigen Regionen kann sich der Kauf wieder mehr lohnen“, sagt Lotzkat. // Weitere Themen: Warum das Chaos im US-Kongress auch für Deutschland zum Problem werden kann +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

05.10.2023 22:00 / 32min

„Wir sehen den größten Zinsanstieg seit 40 Jahren“ – MLP-Chef Schroeder-Wildberg

Wer sich um seine private Altersvorsorge kümmern will, hat es derzeit nicht leicht. Die Börsen reagieren empfindlich auf die Konjunkturdaten, die Immobilienpreise sinken, und die Zinsen schießen nach langer Zeit wieder in die Höhe. „Diese Lage ist sicher nicht gerade hilfreich, um diejenigen an die Kapitalmärkte zu bekommen, die bis dato dort noch nicht waren“, sagt Uwe Schroeder-Wildberg, Chef des Finanzdienstleisters MLP, im Podcast „Die Stunde Null“. „Wir beobachten einen sehr raschen Umschwung, den größten Zinsanstieg seit über 40 Jahren.“ MLP vertreibt die Anlage- und Versicherungsprodukte von Partnerunternehmen und beschäftig dafür mehr als 2000 Beraterinnen und Berater. Ein Angebot, das nach Ansicht Schroeder-Wildbergs auch trotz zunehmender Online-Finanzplattformen dringend nötig ist. Deren Aufstieg habe an einer mangelnden Vorsorge für den Ruhestand in Deutschland wenig geändert. „Wer weiß eigentlich, wie hoch seine Alterseinkünfte zum Renteneintritt mit 65 oder 67 Jahren sein werden? Wenn Sie diese Frage stellen, werden Sie bemerken, dass fast niemand dies gut einschätzen kann“, sagt der MLP-Chef. // Weitere Themen: Wie ein KfW-Förderprogramm zur Farce wurde +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

28.09.2023 22:00 / 39min

Wer sich um seine private Altersvorsorge kümmern will, hat es derzeit nicht leicht. Die Börsen reagieren empfindlich auf die Konjunkturdaten, die Immobilienpreise sinken, und die Zinsen schießen nach langer Zeit wieder in die Höhe. „Diese Lage ist sicher nicht gerade hilfreich, um diejenigen an die Kapitalmärkte zu bekommen, die bis dato dort noch nicht waren“, sagt Uwe Schroeder-Wildberg, Chef des Finanzdienstleisters MLP, im Podcast „Die Stunde Null“. „Wir beobachten einen sehr raschen Umschwung, den größten Zinsanstieg seit über 40 Jahren.“ MLP vertreibt die Anlage- und Versicherungsprodukte von Partnerunternehmen und beschäftig dafür mehr als 2000 Beraterinnen und Berater. Ein Angebot, das nach Ansicht Schroeder-Wildbergs auch trotz zunehmender Online-Finanzplattformen dringend nötig ist. Deren Aufstieg habe an einer mangelnden Vorsorge für den Ruhestand in Deutschland wenig geändert. „Wer weiß eigentlich, wie hoch seine Alterseinkünfte zum Renteneintritt mit 65 oder 67 Jahren sein werden? Wenn Sie diese Frage stellen, werden Sie bemerken, dass fast niemand dies gut einschätzen kann“, sagt der MLP-Chef. // Weitere Themen: Wie ein KfW-Förderprogramm zur Farce wurde +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

28.09.2023 22:00 / 39min

„Zielgruppen sind unglaublich langweilig“ – Joop-Chef Thorsten Stiebing

Es gibt nicht viele deutsche Modemarken, die so stark mit dem Namen ihres Gründers verbunden sind: Beim Joop, das einst von Wolfgang Joop ins Leben gerufen wurde, ist es so. Heute allerdings gehört das Label zum Mehrmarken-Unternehmen Holy Fashion Group und hat mit dem Designer selbst schon lange keine Verbindung mehr. „Wir haben eine Selbständigkeit entwickelt, wie ein Kind, das irgendwann selber laufen kann“, sagt Thorsten Stiebing, der Joop heute im Rahmen der Holy Fashion Group leitet, im Podcast „Die Stunde Null“. „Wir überlegen nicht den ganzen Tag, was Wolfgang Joop denken oder tun würde. Dafür haben wir junge Designer.“ Wenn es darum geht, für wen seine Mode gedacht ist, macht Stiebing klar, dass er mit eng definierten Kundenprofilen nicht viel anfangen kann. „Ich bin kein Verfechter von Zielgruppen, ich finde das unglaublich langweilig“, sagt er. „Die Mütter wollen heute so sein wie die Töchter. Und meine Töchter laufen konservativer herum als meine Frau. Es ist total vermischt, und das macht die Dinge ja gerade interessant.“ Die sich mehrenden Insolvenzen im Textileinzelhandel – wo Joop-Produkte verkauft werden – beobachtet Stiebing mehr oder weniger gelassen. „Natürlich verfolgen wir seit Jahren eine Strategie für eigene Kanäle“, sagt er. „Dazu gehört der Shop im Shop – davon haben wir in den letzten Jahren 130 entwickelt.“ // Weitere Themen: Warum schießt der Ölpreis in die Höhe? +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

21.09.2023 22:00 / 41min

Es gibt nicht viele deutsche Modemarken, die so stark mit dem Namen ihres Gründers verbunden sind: Beim Joop, das einst von Wolfgang Joop ins Leben gerufen wurde, ist es so. Heute allerdings gehört das Label zum Mehrmarken-Unternehmen Holy Fashion Group und hat mit dem Designer selbst schon lange keine Verbindung mehr. „Wir haben eine Selbständigkeit entwickelt, wie ein Kind, das irgendwann selber laufen kann“, sagt Thorsten Stiebing, der Joop heute im Rahmen der Holy Fashion Group leitet, im Podcast „Die Stunde Null“. „Wir überlegen nicht den ganzen Tag, was Wolfgang Joop denken oder tun würde. Dafür haben wir junge Designer.“ Wenn es darum geht, für wen seine Mode gedacht ist, macht Stiebing klar, dass er mit eng definierten Kundenprofilen nicht viel anfangen kann. „Ich bin kein Verfechter von Zielgruppen, ich finde das unglaublich langweilig“, sagt er. „Die Mütter wollen heute so sein wie die Töchter. Und meine Töchter laufen konservativer herum als meine Frau. Es ist total vermischt, und das macht die Dinge ja gerade interessant.“ Die sich mehrenden Insolvenzen im Textileinzelhandel – wo Joop-Produkte verkauft werden – beobachtet Stiebing mehr oder weniger gelassen. „Natürlich verfolgen wir seit Jahren eine Strategie für eigene Kanäle“, sagt er. „Dazu gehört der Shop im Shop – davon haben wir in den letzten Jahren 130 entwickelt.“ // Weitere Themen: Warum schießt der Ölpreis in die Höhe? +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

21.09.2023 22:00 / 41min

„Verbrenner wird es noch lange geben“ – Porsche-Vorständin Barbara Frenkel

Seit der Bundesfinanzminister Steuererleichterungen ins Spiel gebracht hat, stehen sie wieder auf der Agenda: E-Fuels oder auch synthetische Kraftstoffe. Die Treibstoffe, die im günstigsten Fall CO2-neutral bleiben, sind deutlicher teurer als ihre Alternativen, weshalb vor allem die FDP sie staatlich fördern möchte. Ein Unternehmen, das davon profitieren würde, ist die Porsche AG, die in einem Pilotprojekt in Chile E-Fuels herstellen lässt und die Produktion rasch hochfahren möchte. „Ich freue mich natürlich über jede Unterstützung für das Thema E-Fuels“, sagt Barbara Frenkel, Porsche-Vorständin für Beschaffung, im Podcast „Die Stunde Null“. „Und ich glaube, dass es sinnvoll ist, in der momentanen Phase technologieoffen zu sein.“ Frenkels zentrales Argument: Trotz steigender Zahlen von Elektroautos gehe die Nachfrage nach Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor nicht so schnell zurück, wie es im Kampf gegen den Klimawandel erforderlich wäre. „Nicht alle Länder entwickeln sich mit dem gleichen Tempo, was die Bereitstellung von Ladenetzwerken angeht. Deshalb glauben wir, dass es in anderen Regionen der Welt noch relativ lange Verbrenner geben wird“, sagt die Porsche-Vorständin. „Und wenn man da dekarbonisieren will, gibt es für diese Fahrzeuge momentan keine andere Lösung als synthetische Kraftstoffe.“ Frenkel spricht über Batteriepläne für den 911er und die Frage, wie es ist, die erste Frau im Porsche-Vorstand zu sein – im Podcast „Die Stunde Null“. // Weitere Themen: Was hat Fußball mit der Wirtschaft zu tun? 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

14.09.2023 22:00 / 35min

Seit der Bundesfinanzminister Steuererleichterungen ins Spiel gebracht hat, stehen sie wieder auf der Agenda: E-Fuels oder auch synthetische Kraftstoffe. Die Treibstoffe, die im günstigsten Fall CO2-neutral bleiben, sind deutlicher teurer als ihre Alternativen, weshalb vor allem die FDP sie staatlich fördern möchte. Ein Unternehmen, das davon profitieren würde, ist die Porsche AG, die in einem Pilotprojekt in Chile E-Fuels herstellen lässt und die Produktion rasch hochfahren möchte. „Ich freue mich natürlich über jede Unterstützung für das Thema E-Fuels“, sagt Barbara Frenkel, Porsche-Vorständin für Beschaffung, im Podcast „Die Stunde Null“. „Und ich glaube, dass es sinnvoll ist, in der momentanen Phase technologieoffen zu sein.“ Frenkels zentrales Argument: Trotz steigender Zahlen von Elektroautos gehe die Nachfrage nach Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor nicht so schnell zurück, wie es im Kampf gegen den Klimawandel erforderlich wäre. „Nicht alle Länder entwickeln sich mit dem gleichen Tempo, was die Bereitstellung von Ladenetzwerken angeht. Deshalb glauben wir, dass es in anderen Regionen der Welt noch relativ lange Verbrenner geben wird“, sagt die Porsche-Vorständin. „Und wenn man da dekarbonisieren will, gibt es für diese Fahrzeuge momentan keine andere Lösung als synthetische Kraftstoffe.“ Frenkel spricht über Batteriepläne für den 911er und die Frage, wie es ist, die erste Frau im Porsche-Vorstand zu sein – im Podcast „Die Stunde Null“. // Weitere Themen: Was hat Fußball mit der Wirtschaft zu tun? 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

14.09.2023 22:00 / 35min

„Die Partnersuche ist unromantisch geworden“ – Parship-Chef Marc Schachtel

Online-Dating ist im Prinzip ein konjunkturunabhängiges Geschäft: Nach Beziehungen suchen Menschen immer, und der Anteil derer, die ihre Partnerin oder ihren Partner im Netz finden, steigt von Jahr zu Jahr. Trotzdem treiben den Chef der ParshipMeet Group – zu der auch Parship gehört - Bedenken um. „Die Beziehungsfindung ist anders gefunden, ein bisschen rationaler“, sagt Marc Schachtel, der das Unternehmen seit März 2023 als alleiniger CEO leitet. „Es ist vielleicht ein wenig unromantisch geworden.“ Schachtel beschreibt Tendenzen wie das „Ghosting“, bei dem sich ein Online-Kontakt plötzlich einfach nicht mehr meldet oder das „Benching“, bei dem mögliche Partner auf eine virtuelle Reservebank gesetzt werden, während man nach Alternativen sucht. „Dem wollen wir entgegenwirken“, sagt Schachtel. Unter anderem versucht das Unternehmen zu unterbinden, dass bei der ersten Kontaktaufnahme einfach kopierte Nachrichten eingesetzt werden, auch der Betrug mit falschen Bildern soll verhindert werden. Parship arbeitet mit einem Abomodell, wobei in den meisten Fällen ein 12-Monats-Abo abgeschlossen wird. „Wir gucken aber nicht danach, dass wir jemanden möglichst lange im Abo behalten“, sagt Schachtel. // Weitere Themen: Was taugt der Deutschland-Pakt von Olaf Scholz? +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

07.09.2023 22:00 / 37min

Online-Dating ist im Prinzip ein konjunkturunabhängiges Geschäft: Nach Beziehungen suchen Menschen immer, und der Anteil derer, die ihre Partnerin oder ihren Partner im Netz finden, steigt von Jahr zu Jahr. Trotzdem treiben den Chef der ParshipMeet Group – zu der auch Parship gehört - Bedenken um. „Die Beziehungsfindung ist anders gefunden, ein bisschen rationaler“, sagt Marc Schachtel, der das Unternehmen seit März 2023 als alleiniger CEO leitet. „Es ist vielleicht ein wenig unromantisch geworden.“ Schachtel beschreibt Tendenzen wie das „Ghosting“, bei dem sich ein Online-Kontakt plötzlich einfach nicht mehr meldet oder das „Benching“, bei dem mögliche Partner auf eine virtuelle Reservebank gesetzt werden, während man nach Alternativen sucht. „Dem wollen wir entgegenwirken“, sagt Schachtel. Unter anderem versucht das Unternehmen zu unterbinden, dass bei der ersten Kontaktaufnahme einfach kopierte Nachrichten eingesetzt werden, auch der Betrug mit falschen Bildern soll verhindert werden. Parship arbeitet mit einem Abomodell, wobei in den meisten Fällen ein 12-Monats-Abo abgeschlossen wird. „Wir gucken aber nicht danach, dass wir jemanden möglichst lange im Abo behalten“, sagt Schachtel. // Weitere Themen: Was taugt der Deutschland-Pakt von Olaf Scholz? +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

07.09.2023 22:00 / 37min

„In 5 Jahren erleben wir einen Gründerboom“ – Insolvenzverwalter Christian Gerloff

Die Insolvenzen in der Modebranche häufen sich, die Handelskette Peek & Cloppenburg hat Probleme, und der Anbieter Gerry Weber durchläuft bereits sein zweites Verfahren. Nach Zählung der Zeitschrift „Textilwirtschaft“ haben bereits 83 Anbieter in diesem Jahr einen Insolvenzantrag gestellt. Der Münchner Insolvenzanwalt Christian Gerloff, der einige der Verfahren selbst betreut, erklärt im Podcast „Die Stunde Null“, wo die Probleme liegen. „Es ist sicher so, dass manche ihre Produkte zu wenig nach vorne entwickelt haben. Es gibt im Damenbereich solche, die sagen: Wir machen Mode für die Frau ab 50. Das sagen sie aber seit 20 oder 30 Jahren“, sagt Gerloff. Zudem leide der Handel unter einem Überangebot: „Wir hatten eine starke Expansion der Verkaufsflächen in den Innenstädten. Zusammen mit den Folgen der Corona-Pandemie und der hohen Inflation trifft das eine Branche noch härter, die ohnehin schon im Umbruch ist.“ Allerdings geht Gerloff auch davon aus, dass die sich leerenden Verkaufsflächen in den Innenstädten bald neue Interessenten finden werden. „Ich glaube, dass wir eine Art Gründerboom erleben werden“, sagt er. „Aber das wird noch vier oder fünf Jahre dauern.“ // Weitere Themen: Ist Deutschland wirklich der kranke Mann Europas? +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

31.08.2023 22:00 / 38min

Die Insolvenzen in der Modebranche häufen sich, die Handelskette Peek & Cloppenburg hat Probleme, und der Anbieter Gerry Weber durchläuft bereits sein zweites Verfahren. Nach Zählung der Zeitschrift „Textilwirtschaft“ haben bereits 83 Anbieter in diesem Jahr einen Insolvenzantrag gestellt. Der Münchner Insolvenzanwalt Christian Gerloff, der einige der Verfahren selbst betreut, erklärt im Podcast „Die Stunde Null“, wo die Probleme liegen. „Es ist sicher so, dass manche ihre Produkte zu wenig nach vorne entwickelt haben. Es gibt im Damenbereich solche, die sagen: Wir machen Mode für die Frau ab 50. Das sagen sie aber seit 20 oder 30 Jahren“, sagt Gerloff. Zudem leide der Handel unter einem Überangebot: „Wir hatten eine starke Expansion der Verkaufsflächen in den Innenstädten. Zusammen mit den Folgen der Corona-Pandemie und der hohen Inflation trifft das eine Branche noch härter, die ohnehin schon im Umbruch ist.“ Allerdings geht Gerloff auch davon aus, dass die sich leerenden Verkaufsflächen in den Innenstädten bald neue Interessenten finden werden. „Ich glaube, dass wir eine Art Gründerboom erleben werden“, sagt er. „Aber das wird noch vier oder fünf Jahre dauern.“ // Weitere Themen: Ist Deutschland wirklich der kranke Mann Europas? +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

31.08.2023 22:00 / 38min

„Ein Großteil der Onlinehändler ist defizitär“ – Christian Greiner von Wöhrl

Der stationäre Einzelhandel taumelt von einer Krise zur nächsten. Zuerst kam die Online-Konkurrenz, dann die Pandemie, und jetzt vergraulen die steigenden Preise die Kunden aus den Geschäften. Christian Greiner, Besitzer der Bekleidungskette Wöhrl, hält dagegen. Der Enkel des Wöhrl-Gründers übernahm die Gruppe 2017 aus einem Insolvenzverfahren und stellte sie wieder auf die Füße. Er ließ das Stammhaus in Nürnberg aufwändig modernisieren und setzt auf Veranstaltungen und Gastronomie, um die Kunden anzulocken. Wir versuchen, ein wirkliches Einkaufserlebnis zu schaffen“, sagt Greiner, der auch Chef des Münchner Traditionskaufhauses Ludwig Beck ist, im Podcast „Die Stunde Null“. „Wenn die Leute kommen, müssen sie merken, dass sie einen Mehrwert bekommen und nicht nur ein Produkt kaufen.“ Die Konkurrenz durch die Onlinehändler in den vergangenen Jahren sieht Greiner kritisch, da die ihre Marktanteile vor allem durch viel Geld erkauft hätten. „Fakt ist doch: Ein Großteil der Onlinehändler ist defizitär“, sagt er. „Jetzt, da die Zinsen hochgehen und die Private Equity-Fonds auch nicht mehr alles mit Geld zumüllen, müssen diese ganzen Konzepte die Profitabilität in den Fokus rücken. Dadurch werden sie Umsatz verlieren.“ // Weitere Themen: Warum Volkswagen sich an einem chinesischen Autobauer beteiligt +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

27.07.2023 22:00 / 39min

Der stationäre Einzelhandel taumelt von einer Krise zur nächsten. Zuerst kam die Online-Konkurrenz, dann die Pandemie, und jetzt vergraulen die steigenden Preise die Kunden aus den Geschäften. Christian Greiner, Besitzer der Bekleidungskette Wöhrl, hält dagegen. Der Enkel des Wöhrl-Gründers übernahm die Gruppe 2017 aus einem Insolvenzverfahren und stellte sie wieder auf die Füße. Er ließ das Stammhaus in Nürnberg aufwändig modernisieren und setzt auf Veranstaltungen und Gastronomie, um die Kunden anzulocken. Wir versuchen, ein wirkliches Einkaufserlebnis zu schaffen“, sagt Greiner, der auch Chef des Münchner Traditionskaufhauses Ludwig Beck ist, im Podcast „Die Stunde Null“. „Wenn die Leute kommen, müssen sie merken, dass sie einen Mehrwert bekommen und nicht nur ein Produkt kaufen.“ Die Konkurrenz durch die Onlinehändler in den vergangenen Jahren sieht Greiner kritisch, da die ihre Marktanteile vor allem durch viel Geld erkauft hätten. „Fakt ist doch: Ein Großteil der Onlinehändler ist defizitär“, sagt er. „Jetzt, da die Zinsen hochgehen und die Private Equity-Fonds auch nicht mehr alles mit Geld zumüllen, müssen diese ganzen Konzepte die Profitabilität in den Fokus rücken. Dadurch werden sie Umsatz verlieren.“ // Weitere Themen: Warum Volkswagen sich an einem chinesischen Autobauer beteiligt +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

27.07.2023 22:00 / 39min

„Die Qualität der Gründungen steigt“ – Ludwig Ensthaler und Alexander Kudlich von 468 Capital

Startups haben es in Deutschland derzeit schwer, an Geld zu kommen. Der Markt für Wagniskapital, also für Finanzmittel, die jungen Wachstumsunternehmen zur Verfügung gestellt werden, ist nach Schätzungen von Brancheninsidern im Vergleich zum Vorjahr um 40 Prozent geschrumpft. Ein Unternehmen, das sich dagegen stemmt, ist der Berliner Kapitalgeber 468 Capital, hinter dem die erfahrenen Investoren Ludwig Ensthaler, Alexander Kudlich und Florian Leibert stehen. Zu dessen Portfolio gehören unter anderem die auf Künstliche Intelligenz spezialisierte Firma Aleph Alpha sowie der Batteriehersteller Customcells. Zudem brachte das Unternehmen Tonies, den Anbieter von Audioboxen für Kinder, an die Börse. „Wir haben auf jeden Fall nicht das Problem, dass wir zu wenig gute Gründer oder gute Themen hätten“, sagt Kudlich. „Die Gründungen werden technisch und inhaltlich anspruchsvoller, deren Qualität steigt von Jahr zu Jahr.“ Für den Start des Unternehmens, also in der Frühphase, stehe inzwischen oft Geld bereit. Allerdings herrscht in Deutschland ein Mangel an Kapital in der Wachstumsphase, also dann, wenn es bei vielen wirklich interessant wird. // Weitere Themen: Deutsche Top-Manager wenden sich von der Ampel-Koalition ab +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

20.07.2023 22:00 / 36min

Startups haben es in Deutschland derzeit schwer, an Geld zu kommen. Der Markt für Wagniskapital, also für Finanzmittel, die jungen Wachstumsunternehmen zur Verfügung gestellt werden, ist nach Schätzungen von Brancheninsidern im Vergleich zum Vorjahr um 40 Prozent geschrumpft. Ein Unternehmen, das sich dagegen stemmt, ist der Berliner Kapitalgeber 468 Capital, hinter dem die erfahrenen Investoren Ludwig Ensthaler, Alexander Kudlich und Florian Leibert stehen. Zu dessen Portfolio gehören unter anderem die auf Künstliche Intelligenz spezialisierte Firma Aleph Alpha sowie der Batteriehersteller Customcells. Zudem brachte das Unternehmen Tonies, den Anbieter von Audioboxen für Kinder, an die Börse. „Wir haben auf jeden Fall nicht das Problem, dass wir zu wenig gute Gründer oder gute Themen hätten“, sagt Kudlich. „Die Gründungen werden technisch und inhaltlich anspruchsvoller, deren Qualität steigt von Jahr zu Jahr.“ Für den Start des Unternehmens, also in der Frühphase, stehe inzwischen oft Geld bereit. Allerdings herrscht in Deutschland ein Mangel an Kapital in der Wachstumsphase, also dann, wenn es bei vielen wirklich interessant wird. // Weitere Themen: Deutsche Top-Manager wenden sich von der Ampel-Koalition ab +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

20.07.2023 22:00 / 36min

„Was wir in der Autoindustrie sehen, ist ernst“ – Jan Burgard von Berylls

Die deutschen Autobauer sind in einer paradoxen Lage: Die Gewinne schießen in diesem Jahr in die Höhe, und auch der Absatz in Europa und den USA läuft vergleichsweise gut. Zugleich werden die Hersteller durch das Geschäft mit China gleich an zwei Fronten bedroht: Die Marktanteile in dem bedeutenden Markt gehen zurück, und chinesische Anbieter drängen nach Europa. „Wenn ich versuche, das als Hersteller auszusitzen, wird mir das nicht gelingen – weil meine Abhängigkeit von China viel zu groß ist“, sagt Jan Burgard, Chef und Mitgründer des Beratungsunternehmens Berylls, das auf die Autoindustrie spezialisiert ist, im Podcast „Die Stunde Null“. „Was wir jetzt sehen, ist ernst.“ Nach Ansicht Burgards hinken die Deutschen vor allem bei erschwinglicheren Klein- und Mittelklassewagen hinterher, also da, wo sich beispielsweise viele Marken des Volkswagenkonzerns tummeln. „Wir haben ein großes Problem im Volumensegment“, sagt der Berylls-Chef. Die Hersteller stünden auch vor der Frage, wie sie die Entwicklung von Elektroautos hochfahren, während gleichzeitig noch ein Großteil des Umsatzes mit Verbrenner-Modellen erzielt wird. „Man sollte das Geld, das man verdient, auch in die Dinge investieren, die einem fehlen“, sagt Burgard. „Das passiert ja auch. Die große Frage ist nur, ob die Unternehmen das schnell genug schaffen.“ // Weitere Themen: Warum Mark Zuckerberg Twitter angreift // 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

13.07.2023 22:00 / 30min

Die deutschen Autobauer sind in einer paradoxen Lage: Die Gewinne schießen in diesem Jahr in die Höhe, und auch der Absatz in Europa und den USA läuft vergleichsweise gut. Zugleich werden die Hersteller durch das Geschäft mit China gleich an zwei Fronten bedroht: Die Marktanteile in dem bedeutenden Markt gehen zurück, und chinesische Anbieter drängen nach Europa. „Wenn ich versuche, das als Hersteller auszusitzen, wird mir das nicht gelingen – weil meine Abhängigkeit von China viel zu groß ist“, sagt Jan Burgard, Chef und Mitgründer des Beratungsunternehmens Berylls, das auf die Autoindustrie spezialisiert ist, im Podcast „Die Stunde Null“. „Was wir jetzt sehen, ist ernst.“ Nach Ansicht Burgards hinken die Deutschen vor allem bei erschwinglicheren Klein- und Mittelklassewagen hinterher, also da, wo sich beispielsweise viele Marken des Volkswagenkonzerns tummeln. „Wir haben ein großes Problem im Volumensegment“, sagt der Berylls-Chef. Die Hersteller stünden auch vor der Frage, wie sie die Entwicklung von Elektroautos hochfahren, während gleichzeitig noch ein Großteil des Umsatzes mit Verbrenner-Modellen erzielt wird. „Man sollte das Geld, das man verdient, auch in die Dinge investieren, die einem fehlen“, sagt Burgard. „Das passiert ja auch. Die große Frage ist nur, ob die Unternehmen das schnell genug schaffen.“ // Weitere Themen: Warum Mark Zuckerberg Twitter angreift // 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

13.07.2023 22:00 / 30min

„Der Nachholeffekt beim Reisen ist bombastisch“ – Johannes Reck von Getyourguide

Sie sind eines der erfolgreichsten deutschen Startups: Die Berliner Event-Plattform Getyourguide hat in einer neuen Finanzierungsrunde fast 200 Mio. Dollar an frischem Kapital eingesammelt und ist jetzt nach der Startup-Arithmetik annähernd 2 Mrd. Dollar wert. Dem Unternehmen, das zu Beginn der Pandemie fast pleite war, kommt dabei zugute, dass die Reisebranche inzwischen wieder einen massiven Boom erlebt. „Der Nachholeffekt ist bombastisch“, sagt Getyourguide-Chef Johannes Reck im Podcast „Die Stunde Null“. „Die Welt ist wieder geöffnet – und es herrschen die gleichen Trends vor wie vor der Pandemie.“ In diesem Jahr will der CEO mit Getyourguide profitabel werden. Das Unternehmen verdient sein Geld damit, die Buchung von Urlaubserlebnissen wie Museumsbesuchen, Bootstouren oder Ponytrips online zu vermitteln. In manchen Fällen können die Kunden dabei an der Warteschlange vorbei direkt zum Ort des Events weitergehen. Aus Sicht Recks liefert seine Plattform damit auch die Möglichkeit, Besucherströme effizienter zu lenken. „Es ist ein deutlich besserer Steuerungsmechanismus“, sagt er. // Weitere Themen: Was steht hinter den Protesten in Frankreich? +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

06.07.2023 22:00 / 46min

Sie sind eines der erfolgreichsten deutschen Startups: Die Berliner Event-Plattform Getyourguide hat in einer neuen Finanzierungsrunde fast 200 Mio. Dollar an frischem Kapital eingesammelt und ist jetzt nach der Startup-Arithmetik annähernd 2 Mrd. Dollar wert. Dem Unternehmen, das zu Beginn der Pandemie fast pleite war, kommt dabei zugute, dass die Reisebranche inzwischen wieder einen massiven Boom erlebt. „Der Nachholeffekt ist bombastisch“, sagt Getyourguide-Chef Johannes Reck im Podcast „Die Stunde Null“. „Die Welt ist wieder geöffnet – und es herrschen die gleichen Trends vor wie vor der Pandemie.“ In diesem Jahr will der CEO mit Getyourguide profitabel werden. Das Unternehmen verdient sein Geld damit, die Buchung von Urlaubserlebnissen wie Museumsbesuchen, Bootstouren oder Ponytrips online zu vermitteln. In manchen Fällen können die Kunden dabei an der Warteschlange vorbei direkt zum Ort des Events weitergehen. Aus Sicht Recks liefert seine Plattform damit auch die Möglichkeit, Besucherströme effizienter zu lenken. „Es ist ein deutlich besserer Steuerungsmechanismus“, sagt er. // Weitere Themen: Was steht hinter den Protesten in Frankreich? +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

06.07.2023 22:00 / 46min

„Die Inflation spielt uns in die Karten“ - Auktionator Henrik Hanstein vom Kunsthaus Lempertz

Immer wieder werden bei Kunstauktionen Höchstpreise erzielt – auch für Werke von Künstlern, die nur einer kleinen Gemeinde bekannt sind. Es ist ein Geschäft, das auch in Krisenzeiten funktioniert, wie Henrik Hanstein, Chef des Kölner Auktionshauses Lempertz erklärt. „Die Inflation spielt uns ein bisschen in die Karten“, sagt Hanstein im Podcast „Die Stunde Null“. „Es gibt ja auch eine Flucht in Sachwerte.“ So können auch für weniger prominente Künstler schon einmal Preise an der Millionenmarke erzielt werden. Da sich erworbene Kunstwerke nach einiger Zeit steuerfrei weiterveräußern lassen, gibt es eine wachsende Zahl von Anlegern, die in Gemälde oder Skulpturen investieren. Allerdings rät Hanstein, dessen Haus eine fast 180-jährige Geschichte hat, davon ab, Kunst nur aus finanziellen Motiven zu kaufen: „Man sollte Kunst kaufen aus Spaß an der Freude. Wer aus Gründen der Kapitalanlage kauft, kann sich die Finger verbrennen.“ Hanstein, der auch den Verband der Europäischen Versteigerer leitet, geht davon aus, dass sich ein zunehmender Teil des Geschäfts ins Internet verlagert, auch wenn es noch lange physische Versteigerungen geben werde. Von NFTs, also elektronischen Kunstwerken, deren Einzigartigkeit per Blockchain gesichert werden soll, hält er nicht viel. „So richtig ist das auf den Auktionen nicht gelandet“, sagt er. „Der NFT-Markt ist hochgeschossen, da war auch viel Manipulation drin. Und jetzt dampft sich das auf die Normalität runter.“ // Weitere Themen: Was machen eigentlich Russlands Unternehmer? +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

30.06.2023 08:00 / 39min

Immer wieder werden bei Kunstauktionen Höchstpreise erzielt – auch für Werke von Künstlern, die nur einer kleinen Gemeinde bekannt sind. Es ist ein Geschäft, das auch in Krisenzeiten funktioniert, wie Henrik Hanstein, Chef des Kölner Auktionshauses Lempertz erklärt. „Die Inflation spielt uns ein bisschen in die Karten“, sagt Hanstein im Podcast „Die Stunde Null“. „Es gibt ja auch eine Flucht in Sachwerte.“ So können auch für weniger prominente Künstler schon einmal Preise an der Millionenmarke erzielt werden. Da sich erworbene Kunstwerke nach einiger Zeit steuerfrei weiterveräußern lassen, gibt es eine wachsende Zahl von Anlegern, die in Gemälde oder Skulpturen investieren. Allerdings rät Hanstein, dessen Haus eine fast 180-jährige Geschichte hat, davon ab, Kunst nur aus finanziellen Motiven zu kaufen: „Man sollte Kunst kaufen aus Spaß an der Freude. Wer aus Gründen der Kapitalanlage kauft, kann sich die Finger verbrennen.“ Hanstein, der auch den Verband der Europäischen Versteigerer leitet, geht davon aus, dass sich ein zunehmender Teil des Geschäfts ins Internet verlagert, auch wenn es noch lange physische Versteigerungen geben werde. Von NFTs, also elektronischen Kunstwerken, deren Einzigartigkeit per Blockchain gesichert werden soll, hält er nicht viel. „So richtig ist das auf den Auktionen nicht gelandet“, sagt er. „Der NFT-Markt ist hochgeschossen, da war auch viel Manipulation drin. Und jetzt dampft sich das auf die Normalität runter.“ // Weitere Themen: Was machen eigentlich Russlands Unternehmer? +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

30.06.2023 08:00 / 39min

„Wir wollen keine Fashion-Marke sein“ – André Grube von Jack Wolfskin

Wie dreht man eine Bekleidungs-Marke, die von vielen als Symbol für rüstige Senioren wahrgenommen wird? Diese Frage stellt man sich bei Jack Wolfskin, dem wahrscheinlich bekanntesten deutschen Outdoor-Anbieter. Das Unternehmen mit dem Tatzen-Logo versucht, sich ein frisches Image zu verpassen, auch weil Outdoor-Artikel immer häufiger im Alltag getragen werden. „Wir müssen uns natürlich auch dem demografischen Wandel stellen“, sagt André Grube, der Finanzchef des Unternehmens, im Podcast „Die Stunde Null“. „Und die Bedürfnisse der Konsumenten wandeln sich.“ Daher werden nun neue Materialien verwendet, das Logo wurde aufgefrischt und es gibt Produkte für wärmere Bedingungen. An einem aber hält der CFO fest: „Wir wollen keine Fashion-Marke sein.“ Die Funktionalität soll nach Ansicht Grubes weiter im Vordergrund stehen. „Wenn man sieht, was Wettbewerber zum Teil machen, dann ist das etwas, was wir nicht unbedingt wollen. Wir wollen authentisch bleiben.“ Jack Wolfskin, das in den 80er-Jahren als eigenständige Marke begonnen hatte und inzwischen zu einem US-Konzern gehört, arbeitet daran, außerhalb des deutschsprachigen Marktes Fuß zu fassen – in Polen oder Spanien, aber auch im asiatischen Markt. „Natürlich ist es der Anspruch, eine globale Kollektion zu entwickeln“, sagt Grube. // Weitere Themen: Milliarden-Subventionen für eine Chipfabrik in Deutschland +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

23.06.2023 07:15 / 32min

Wie dreht man eine Bekleidungs-Marke, die von vielen als Symbol für rüstige Senioren wahrgenommen wird? Diese Frage stellt man sich bei Jack Wolfskin, dem wahrscheinlich bekanntesten deutschen Outdoor-Anbieter. Das Unternehmen mit dem Tatzen-Logo versucht, sich ein frisches Image zu verpassen, auch weil Outdoor-Artikel immer häufiger im Alltag getragen werden. „Wir müssen uns natürlich auch dem demografischen Wandel stellen“, sagt André Grube, der Finanzchef des Unternehmens, im Podcast „Die Stunde Null“. „Und die Bedürfnisse der Konsumenten wandeln sich.“ Daher werden nun neue Materialien verwendet, das Logo wurde aufgefrischt und es gibt Produkte für wärmere Bedingungen. An einem aber hält der CFO fest: „Wir wollen keine Fashion-Marke sein.“ Die Funktionalität soll nach Ansicht Grubes weiter im Vordergrund stehen. „Wenn man sieht, was Wettbewerber zum Teil machen, dann ist das etwas, was wir nicht unbedingt wollen. Wir wollen authentisch bleiben.“ Jack Wolfskin, das in den 80er-Jahren als eigenständige Marke begonnen hatte und inzwischen zu einem US-Konzern gehört, arbeitet daran, außerhalb des deutschsprachigen Marktes Fuß zu fassen – in Polen oder Spanien, aber auch im asiatischen Markt. „Natürlich ist es der Anspruch, eine globale Kollektion zu entwickeln“, sagt Grube. // Weitere Themen: Milliarden-Subventionen für eine Chipfabrik in Deutschland +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

23.06.2023 07:15 / 32min

„Jetzt noch eine Gasheizung einzubauen ist ein Fehler“ – Thermondo-Chef Philipp Pausder

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung nennt ihn den „König der Wärmepumpen“: Philipp Pausder, Chef und Gründer des groß gewordenen Startups Thermondo, ist auf dem Weg, einer der großen Profiteure des epochalen Umbaus auf dem Heizungsmarkt zu werden. Dabei hat Thermondo, nach eigenen Angaben größter Heizungsinstallateur Deutschlands, überhaupt erst im Jahr 2022 angefangen, seine Kunden mit Wärmepumpen auszustatten. Und nach wie vor baut das Unternehmen auch Gasheizungen ein. Nicht mehr lange – glaubt Pausder allerdings: „Die Gasheizung ist ein Auslaufmodell“, sagt er im Podcast „Die Stunde Null”. „Jetzt noch eine Gasheizung einzubauen, ist ein Fehler.“ Aus seiner Sicht eignen sich „90 Prozent der deutschen Einfamilienhäuser“ für eine Wärmepumpe, weshalb er sogar in persönlichen Gesprächen versucht, seine Kundinnen und Kunden davon zu überzeugen. „Es gibt viele Menschen, die jetzt noch mal eine fossile Heizung kaufen. Damit gehen sie ein enormes Risiko ein“, sagt Pausder. Mit der FDP und deren Widerstand gegen die ursprüngliche Form des von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck geplanten Heizungsgesetzes geht Pausder hart ins Gericht: „Die FDP handelt gegen die Interessen der lokalen Industrie“, sagt er. „Wenn ich Klimaneutralität für 2045 ernst nehme, kann ich persönlich nicht verstehen, dass man so handelt.“  // Weitere Themen: Wie schädlich ist der Deal zum Gebäudeenergiegesetz? +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

15.06.2023 22:00 / 36min

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung nennt ihn den „König der Wärmepumpen“: Philipp Pausder, Chef und Gründer des groß gewordenen Startups Thermondo, ist auf dem Weg, einer der großen Profiteure des epochalen Umbaus auf dem Heizungsmarkt zu werden. Dabei hat Thermondo, nach eigenen Angaben größter Heizungsinstallateur Deutschlands, überhaupt erst im Jahr 2022 angefangen, seine Kunden mit Wärmepumpen auszustatten. Und nach wie vor baut das Unternehmen auch Gasheizungen ein. Nicht mehr lange – glaubt Pausder allerdings: „Die Gasheizung ist ein Auslaufmodell“, sagt er im Podcast „Die Stunde Null”. „Jetzt noch eine Gasheizung einzubauen, ist ein Fehler.“ Aus seiner Sicht eignen sich „90 Prozent der deutschen Einfamilienhäuser“ für eine Wärmepumpe, weshalb er sogar in persönlichen Gesprächen versucht, seine Kundinnen und Kunden davon zu überzeugen. „Es gibt viele Menschen, die jetzt noch mal eine fossile Heizung kaufen. Damit gehen sie ein enormes Risiko ein“, sagt Pausder. Mit der FDP und deren Widerstand gegen die ursprüngliche Form des von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck geplanten Heizungsgesetzes geht Pausder hart ins Gericht: „Die FDP handelt gegen die Interessen der lokalen Industrie“, sagt er. „Wenn ich Klimaneutralität für 2045 ernst nehme, kann ich persönlich nicht verstehen, dass man so handelt.“  // Weitere Themen: Wie schädlich ist der Deal zum Gebäudeenergiegesetz? +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

15.06.2023 22:00 / 36min

Kleinanzeigen-Chef Paul Heimann: „Wir gehen weg vom Geschäft mit Werbung“

Eines der reichweitenstärksten Online-Angebote in Deutschland ist Kleinanzeigen. Das Unternehmen, das früher zu Ebay gehörte und dessen Namen bis vor kurzem auch noch im Titel trug, ist jetzt Teil der norwegischen Adevinta-Gruppe. Und es arbeitet an einer Änderung des Geschäftsmodells – auch um den wachsenden Trend zu Gebrauchtwaren in der Gesellschaft stärker zu nutzen. Im vergangenen Jahr machte das Unternehmen einen Umsatz von 233 Millionen Euro, die Hälfte davon mit Werbeanzeigen, die auf der Seite geschaltet wurden. Dieser Anteil soll sinken. „Wir gehen weg vom Geschäft mit Werbung“, sagt Kleinanzeigen-Chef Paul Heimann im Podcast „Die Stunde Null”. Stattdessen sollen mehr Einnahmen aus Gebühren von Nutzern kommen – auch von gewerblichen Anbietern wie Second Hand-Shops und kleinen Fahrradmanufakturen. „Wir fokussieren uns stark auf die Zusammenarbeit mit kleinen und mittelständischen Unternehmen“, sagt Heimann. „Da gibt es viele, die Kleinanzeigen nutzen.“ Allerdings soll die Plattform nicht mit gewerblichen Angeboten „geflutet“ werden, wie Heimann sagt: „Wir versuchen die Fehler zu vermeiden, die andere gemacht haben.“ Das Ziel des Kleinanzeigen-Chefs ist es, den gesamten Prozess des Kaufs und Verkaufs dem Verfahren im gewöhnlichen Online-Handel anzunähern, mit einer eigenen Bezahlfunktion, Paketlabels und ähnlichen Angeboten. Aber kann das wirklich gelingen?  // Weitere Themen: Warum braucht Apple eine VR-Brille? +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

09.06.2023 08:44 / 35min

Eines der reichweitenstärksten Online-Angebote in Deutschland ist Kleinanzeigen. Das Unternehmen, das früher zu Ebay gehörte und dessen Namen bis vor kurzem auch noch im Titel trug, ist jetzt Teil der norwegischen Adevinta-Gruppe. Und es arbeitet an einer Änderung des Geschäftsmodells – auch um den wachsenden Trend zu Gebrauchtwaren in der Gesellschaft stärker zu nutzen. Im vergangenen Jahr machte das Unternehmen einen Umsatz von 233 Millionen Euro, die Hälfte davon mit Werbeanzeigen, die auf der Seite geschaltet wurden. Dieser Anteil soll sinken. „Wir gehen weg vom Geschäft mit Werbung“, sagt Kleinanzeigen-Chef Paul Heimann im Podcast „Die Stunde Null”. Stattdessen sollen mehr Einnahmen aus Gebühren von Nutzern kommen – auch von gewerblichen Anbietern wie Second Hand-Shops und kleinen Fahrradmanufakturen. „Wir fokussieren uns stark auf die Zusammenarbeit mit kleinen und mittelständischen Unternehmen“, sagt Heimann. „Da gibt es viele, die Kleinanzeigen nutzen.“ Allerdings soll die Plattform nicht mit gewerblichen Angeboten „geflutet“ werden, wie Heimann sagt: „Wir versuchen die Fehler zu vermeiden, die andere gemacht haben.“ Das Ziel des Kleinanzeigen-Chefs ist es, den gesamten Prozess des Kaufs und Verkaufs dem Verfahren im gewöhnlichen Online-Handel anzunähern, mit einer eigenen Bezahlfunktion, Paketlabels und ähnlichen Angeboten. Aber kann das wirklich gelingen?  // Weitere Themen: Warum braucht Apple eine VR-Brille? +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

09.06.2023 08:44 / 35min

Junghans-Chef Hannes Steim: „Viele Marken sind mit höheren Preisen gescheitert“

Sie waren einmal der größte Uhrenhersteller der Welt – die Firma Junghans aus dem Schwarzwald hat eine Geschichte hinter sich, wie sie wohl nur wenige Unternehmen aus der Branche aufweisen. Aufstieg um die Jahrhundertwende, erste Quarzuhren in Deutschland, Insolvenz und Neubeginn. Heute setzt auch Junghans wieder auf mechanische Uhren, die bei jungen Leuten in den vergangenen Jahren zum Statussymbol geworden sind. „Wir merken, dass es eine Renaissance der mechanischen Werke gibt“, sagt Hannes Steim, geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens, im Podcast „Die Stunde Null”. Allerdings kommen die Werke heute in aller Regel aus der Schweiz, eine eigene Fertigung schließt Steim bisher aus. „Wenn wir eigene Kaliber machen, bedeutet das hohe Entwicklungskosten“, sagt er. „Dann haben Sie einen Preissprung, der nicht vermittelbar ist.“ Aus Steims Sicht eine Gefahr für ein Unternehmen, dessen Kunden eher an ein mittleres Preissegment gewöhnt sind: „Viele Marken sind mit höheren Preisen gescheitert.“ Bei seiner internationalen Expansion setzt Junghans vor allem auf die Fans von zurückhaltendem Design, auf das sich die Marke spezialisiert hat. Ein Vorteil: Das Geschäft in Russland, wo besonders große und auffällige Uhren beliebt sind, spielte für Junghans nie eine Rolle – und konnte nach dem Beginn des Krieges damit auch nicht wegfallen. // Weitere Themen: Der erstaunliche Erfolg des Wirtschaftspolitikers Joe Biden +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

01.06.2023 22:00 / 34min

Sie waren einmal der größte Uhrenhersteller der Welt – die Firma Junghans aus dem Schwarzwald hat eine Geschichte hinter sich, wie sie wohl nur wenige Unternehmen aus der Branche aufweisen. Aufstieg um die Jahrhundertwende, erste Quarzuhren in Deutschland, Insolvenz und Neubeginn. Heute setzt auch Junghans wieder auf mechanische Uhren, die bei jungen Leuten in den vergangenen Jahren zum Statussymbol geworden sind. „Wir merken, dass es eine Renaissance der mechanischen Werke gibt“, sagt Hannes Steim, geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens, im Podcast „Die Stunde Null”. Allerdings kommen die Werke heute in aller Regel aus der Schweiz, eine eigene Fertigung schließt Steim bisher aus. „Wenn wir eigene Kaliber machen, bedeutet das hohe Entwicklungskosten“, sagt er. „Dann haben Sie einen Preissprung, der nicht vermittelbar ist.“ Aus Steims Sicht eine Gefahr für ein Unternehmen, dessen Kunden eher an ein mittleres Preissegment gewöhnt sind: „Viele Marken sind mit höheren Preisen gescheitert.“ Bei seiner internationalen Expansion setzt Junghans vor allem auf die Fans von zurückhaltendem Design, auf das sich die Marke spezialisiert hat. Ein Vorteil: Das Geschäft in Russland, wo besonders große und auffällige Uhren beliebt sind, spielte für Junghans nie eine Rolle – und konnte nach dem Beginn des Krieges damit auch nicht wegfallen. // Weitere Themen: Der erstaunliche Erfolg des Wirtschaftspolitikers Joe Biden +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

01.06.2023 22:00 / 34min

Immobilien-Papst Michael Voigtländer: „Der Markt ist in einer Schockstarre“

Jahrelang kannten die Immobilienmärkte in Deutschland nur eine Richtung: nach oben. Niedrige Zinsen erleichterten den Hauskauf, was wiederum Nachfrage und Preise anheizte. Nun, da die Zentralbanken die Zinsen anheben, ist das vorbei. Der Boom ebbt ab, und auch die Preise für Wohnungen und Häuser gehen erstmals wieder zurück. „Der Markt ist in einer Schockstarre“, sagt Michael Voigtländer vom Institut der Deutschen Wirtschaft, einer der führenden Immobilienexperten in Deutschland, im Podcast „Die Stunde Null”. „Die Rahmenbedingungen haben sich innerhalb kurzer Zeit verschlechtert.“ Allein im zweiten Halbjahr 2022 kam es zu einem Preisverfall zwischen vier und acht Prozent. Die große Frage lautet: Sind das jetzt Einstiegspreise – für alle, die nicht zu viel Fremdkapital aufnehmen müssen? Nach Ansicht Voigtländers hängt das stark davon ab, wo und in welchem Segment die Käuferin oder der Käufer sucht: „Es werden deutlich mehr Immobilien älteren Baujahrs angeboten. Da gibt es durchaus Einstiegsmöglichkeiten.“ Doch gerade da lauern auch Risiken, da bei Gebäuden mit niedriger Energieeffizienz erhebliche Investitionen hinzukommen. „Im letzten Jahrzehnt war es fast egal, welche Wohnimmobilie man gekauft hat. Die haben alle irgendwie einen Wertzuwachs erfahren“, sagt Voigtländer. „In diesem Jahrzehnt sieht das anders aus. Da kann ein Investment auch mal kräftig schief gehen.“ // Weitere Themen: Der Zank um das Gebäudeenergiegesetz +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

25.05.2023 22:00 / 31min

Jahrelang kannten die Immobilienmärkte in Deutschland nur eine Richtung: nach oben. Niedrige Zinsen erleichterten den Hauskauf, was wiederum Nachfrage und Preise anheizte. Nun, da die Zentralbanken die Zinsen anheben, ist das vorbei. Der Boom ebbt ab, und auch die Preise für Wohnungen und Häuser gehen erstmals wieder zurück. „Der Markt ist in einer Schockstarre“, sagt Michael Voigtländer vom Institut der Deutschen Wirtschaft, einer der führenden Immobilienexperten in Deutschland, im Podcast „Die Stunde Null”. „Die Rahmenbedingungen haben sich innerhalb kurzer Zeit verschlechtert.“ Allein im zweiten Halbjahr 2022 kam es zu einem Preisverfall zwischen vier und acht Prozent. Die große Frage lautet: Sind das jetzt Einstiegspreise – für alle, die nicht zu viel Fremdkapital aufnehmen müssen? Nach Ansicht Voigtländers hängt das stark davon ab, wo und in welchem Segment die Käuferin oder der Käufer sucht: „Es werden deutlich mehr Immobilien älteren Baujahrs angeboten. Da gibt es durchaus Einstiegsmöglichkeiten.“ Doch gerade da lauern auch Risiken, da bei Gebäuden mit niedriger Energieeffizienz erhebliche Investitionen hinzukommen. „Im letzten Jahrzehnt war es fast egal, welche Wohnimmobilie man gekauft hat. Die haben alle irgendwie einen Wertzuwachs erfahren“, sagt Voigtländer. „In diesem Jahrzehnt sieht das anders aus. Da kann ein Investment auch mal kräftig schief gehen.“ // Weitere Themen: Der Zank um das Gebäudeenergiegesetz +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

25.05.2023 22:00 / 31min

Was kostet die Wärmepumpe wirklich? Und was bringt sie? Eine Fallstudie – mit Tipps und Tricks

Es ist nur eine Heizung – aber sie ist zu einem der größten politischen Streitthemen des Jahres geworden: Die Wärmepumpe, ein System, das jenseits des Stromverbrauchs ohne Brennstoff auskommt, soll in Deutschland zum Standard werden. Und damit Gas und Öl verdrängen. Doch bei den Deutschen wächst die Skepsis. Die Kosten für die Installation sind hoch, auch weil es in älteren Gebäuden oft ratsam ist, den Einbau der Wärmepumpe mit einer Sanierung zu verbinden. Wie teuer also sind die Geräte? Und wann lohnen sie sich? Der Podcast „Die Stunde Null” geht mit Capital-Redakteur – und Wohnungskäufer – Philipp Schwenke einen konkreten Fall durch – vom Beginn der Planung über die Auswahl der Heizung bis zur Budgetrechnung und den Antrag für die Förderung. „Die Wärmepumpe funktioniert im Prinzip überall“, sagt Schwenke. „Man sollte für so ein Projekt aber sehr viel Zeit einplanen.“ Die Fallstudie bringt überraschende Erkenntnisse zu Tage, sie macht deutlich, woran es mangelt, damit sich die Technik in Deutschland rasch durchsetzen kann, und sie räumt mit beliebten Irrtümern auf. Ein Podcast mit Tipps und Tricks für alle, die über einen Wechsel ihrer Heizung nachdenken – oder dies vielleicht bald tun werden. 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

19.05.2023 08:00 / 50min

Es ist nur eine Heizung – aber sie ist zu einem der größten politischen Streitthemen des Jahres geworden: Die Wärmepumpe, ein System, das jenseits des Stromverbrauchs ohne Brennstoff auskommt, soll in Deutschland zum Standard werden. Und damit Gas und Öl verdrängen. Doch bei den Deutschen wächst die Skepsis. Die Kosten für die Installation sind hoch, auch weil es in älteren Gebäuden oft ratsam ist, den Einbau der Wärmepumpe mit einer Sanierung zu verbinden. Wie teuer also sind die Geräte? Und wann lohnen sie sich? Der Podcast „Die Stunde Null” geht mit Capital-Redakteur – und Wohnungskäufer – Philipp Schwenke einen konkreten Fall durch – vom Beginn der Planung über die Auswahl der Heizung bis zur Budgetrechnung und den Antrag für die Förderung. „Die Wärmepumpe funktioniert im Prinzip überall“, sagt Schwenke. „Man sollte für so ein Projekt aber sehr viel Zeit einplanen.“ Die Fallstudie bringt überraschende Erkenntnisse zu Tage, sie macht deutlich, woran es mangelt, damit sich die Technik in Deutschland rasch durchsetzen kann, und sie räumt mit beliebten Irrtümern auf. Ein Podcast mit Tipps und Tricks für alle, die über einen Wechsel ihrer Heizung nachdenken – oder dies vielleicht bald tun werden. 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

19.05.2023 08:00 / 50min

Türkei-Wahl: „Es geht um die Rückkehr zum Rechtsstaat” – Jannes Tessmann von der Stiftung Mercator

Es dürfte eine der wichtigsten politischen Entscheidungen des Jahres werden: In der Türkei werden Parlament und Präsident neu gewählt, und dabei könnte Staatschef Recep Tayyip Erdogan seine Macht verlieren. Auch für die Finanzmärkte hat die Wahl eine große Bedeutung: Erdogan hatte mit seiner Politik die galoppierende Inflation noch weiter angeheizt, die türkische Währung belastet und Investoren aus dem Land getrieben. „Die Wirtschaft spielt die wichtigste Rolle im Wahlkampf“, sagt Jannes Tessmann, Leiter des Istanbuler Büros der Stiftung Mercator, im Podcast „Die Stunde Null”. Die Inflation habe die Lebenshaltungskosten der Türken in die Höhe schießen lassen und die Bevölkerung verunsichert. „Die Kaufkraft der Menschen schmilzt dahin. Und mit dem jetzigen Wirtschaftsmodell scheint da auch kein Ende in Sicht“, sagt Tessmann. Es gehe aber auch um eine „Rückkehr zum Rechtsstaat“. Erdogans wichtigster Herausforderer Kemal Kilicdaroglu verspricht eine Stärkung eigentlich unabhängiger Institutionen wie Zentralbank und Justiz und bessere Beziehungen zur Europäischen Union. „Das Oppositionsbündnis hat sich darauf festgelegt, den EU-Beitritt wieder ernsthafter zu verfolgen“, sagt Tessmann. „Ich halte das für glaubhaft.“ // Weitere Themen: Aufruhr bei der VW-Hauptversammlung +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

11.05.2023 22:00 / 31min

Es dürfte eine der wichtigsten politischen Entscheidungen des Jahres werden: In der Türkei werden Parlament und Präsident neu gewählt, und dabei könnte Staatschef Recep Tayyip Erdogan seine Macht verlieren. Auch für die Finanzmärkte hat die Wahl eine große Bedeutung: Erdogan hatte mit seiner Politik die galoppierende Inflation noch weiter angeheizt, die türkische Währung belastet und Investoren aus dem Land getrieben. „Die Wirtschaft spielt die wichtigste Rolle im Wahlkampf“, sagt Jannes Tessmann, Leiter des Istanbuler Büros der Stiftung Mercator, im Podcast „Die Stunde Null”. Die Inflation habe die Lebenshaltungskosten der Türken in die Höhe schießen lassen und die Bevölkerung verunsichert. „Die Kaufkraft der Menschen schmilzt dahin. Und mit dem jetzigen Wirtschaftsmodell scheint da auch kein Ende in Sicht“, sagt Tessmann. Es gehe aber auch um eine „Rückkehr zum Rechtsstaat“. Erdogans wichtigster Herausforderer Kemal Kilicdaroglu verspricht eine Stärkung eigentlich unabhängiger Institutionen wie Zentralbank und Justiz und bessere Beziehungen zur Europäischen Union. „Das Oppositionsbündnis hat sich darauf festgelegt, den EU-Beitritt wieder ernsthafter zu verfolgen“, sagt Tessmann. „Ich halte das für glaubhaft.“ // Weitere Themen: Aufruhr bei der VW-Hauptversammlung +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

11.05.2023 22:00 / 31min

„Menschen sichern lieber ihr Auto ab als sich selbst” – Swiss Life Deutschland-Chef Jörg Arnold

Junge Menschen nehmen ihre Altersvorsorge immer häufiger selbst in die Hand. Manche sprechen bereits von einer „Generation Sparplan“, die ihr Erspartes nicht mehr aufs Sparbuch, sondern in einen ETF steckt. Das gestiegene Interesse merkt auch der Lebensversicherer Swiss Life. Denn nicht nur Aktien und ETFs boomen, sondern auch fondsgebundene Lebensversicherungen – und das trotz Inflation. „Die Menschen haben verstanden, dass sie in einer solchen Situation nicht die Altersvorsorge opfern sollten“, sagt Jörg Arnold, Deutschland-Chef von Swiss Life, im Podcast „Die Stunde Null”. „Viele sind da sehr rational.” Das zeigt sich auch in den Zahlen der Branche. Die Allianz hat einen Rekordgewinn vermeldet, Zurich hat den Umsatz verdoppelt – und Swiss Life erzielte auf Gruppenebene einen Rekordumsatz von 1,8 Mrd. Euro. Selbst von den Turbulenzen rund um die Credit Suisse, die das Image vom Schweizer Finanzplatz angekratzt haben, bekommt Swiss Life angeblich nicht zu spüren. „Da gab es keinen Effekt bei uns”, sagt Arnold. Die Probleme bei Banken seien allerdings auch anders gelagert als bei Versicherungen. // Weitere Themen: Fed und EZB erhöhen die Zinsen / „Dr. Doom” Nouriel Roubini im Interview +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

05.05.2023 07:37 / 32min

Junge Menschen nehmen ihre Altersvorsorge immer häufiger selbst in die Hand. Manche sprechen bereits von einer „Generation Sparplan“, die ihr Erspartes nicht mehr aufs Sparbuch, sondern in einen ETF steckt. Das gestiegene Interesse merkt auch der Lebensversicherer Swiss Life. Denn nicht nur Aktien und ETFs boomen, sondern auch fondsgebundene Lebensversicherungen – und das trotz Inflation. „Die Menschen haben verstanden, dass sie in einer solchen Situation nicht die Altersvorsorge opfern sollten“, sagt Jörg Arnold, Deutschland-Chef von Swiss Life, im Podcast „Die Stunde Null”. „Viele sind da sehr rational.” Das zeigt sich auch in den Zahlen der Branche. Die Allianz hat einen Rekordgewinn vermeldet, Zurich hat den Umsatz verdoppelt – und Swiss Life erzielte auf Gruppenebene einen Rekordumsatz von 1,8 Mrd. Euro. Selbst von den Turbulenzen rund um die Credit Suisse, die das Image vom Schweizer Finanzplatz angekratzt haben, bekommt Swiss Life angeblich nicht zu spüren. „Da gab es keinen Effekt bei uns”, sagt Arnold. Die Probleme bei Banken seien allerdings auch anders gelagert als bei Versicherungen. // Weitere Themen: Fed und EZB erhöhen die Zinsen / „Dr. Doom” Nouriel Roubini im Interview +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

05.05.2023 07:37 / 32min

Müssen wir alle bald weniger arbeiten?

Nach Jahren der Zurückhaltung entdecken die Gewerkschaften in Deutschland und Europa ihre Macht wieder. Das zeigt sich nicht nur in satten Tarifabschlüssen, sondern auch in ungewohnten Forderungen: So will die IG Metall in den kommenden Verhandlungen die Viertagewoche vorantreiben. Das Wochenende könnte sich also zumindest in der Stahlbranche demnächst um einen Tag verlängern – und andere dürften folgen. Philipp Frey, Arbeitsforscher am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), hält die Entwicklung nur für folgerichtig. In Großbritannien und Belgien laufen bereits sehr erfolgreiche Feldversuche. „Immer mehr Unternehmen kommen auf die Idee: Wenn wir bessere Arbeitsbedingungen bieten, werden wir vielleicht auch attraktiver als Arbeitgeber – und können damit den Fachkräftemangel beheben“, sagt er im Podcast „Die Stunde Null“. „Für die Einzelbetriebe geht die Rechnung auf.“ Frey verweist darauf, dass der technische Fortschritt historisch zu sinkenden Arbeitszeiten geführt hatte, bis es ab 1990 zu einer „Stagnation“ gekommen sei. Es gehe nun darum, dass die Menschen an der steigenden Produktivität auch teilhaben müssten. // Weitere Themen: Der Heizungsbauer Viessmann wird verkauft +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

28.04.2023 07:22 / 33min

Nach Jahren der Zurückhaltung entdecken die Gewerkschaften in Deutschland und Europa ihre Macht wieder. Das zeigt sich nicht nur in satten Tarifabschlüssen, sondern auch in ungewohnten Forderungen: So will die IG Metall in den kommenden Verhandlungen die Viertagewoche vorantreiben. Das Wochenende könnte sich also zumindest in der Stahlbranche demnächst um einen Tag verlängern – und andere dürften folgen. Philipp Frey, Arbeitsforscher am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), hält die Entwicklung nur für folgerichtig. In Großbritannien und Belgien laufen bereits sehr erfolgreiche Feldversuche. „Immer mehr Unternehmen kommen auf die Idee: Wenn wir bessere Arbeitsbedingungen bieten, werden wir vielleicht auch attraktiver als Arbeitgeber – und können damit den Fachkräftemangel beheben“, sagt er im Podcast „Die Stunde Null“. „Für die Einzelbetriebe geht die Rechnung auf.“ Frey verweist darauf, dass der technische Fortschritt historisch zu sinkenden Arbeitszeiten geführt hatte, bis es ab 1990 zu einer „Stagnation“ gekommen sei. Es gehe nun darum, dass die Menschen an der steigenden Produktivität auch teilhaben müssten. // Weitere Themen: Der Heizungsbauer Viessmann wird verkauft +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

28.04.2023 07:22 / 33min

„Wir bekommen 5 Millionen Phishing-Mails am Tag“ – Cisco-Manager Uwe Peter // Plus: Skandal im Springer-Konzern

Es vergeht kaum ein Monat ohne Cyberattacke auf ein deutsches Unternehmen – und viele davon sind erfolgreich. Vor allem Ransomware-Angriffe, bei denen die Hacker Daten verschlüsseln und nur gegen Geld wieder freigeben, nehmen Jahr für Jahr zu. Sich dagegen zu wehren, erfordert Investitionen und Einsatz, den nicht alle zu leisten bereit sind. „Knapp die Hälfte der Unternehmen ist schlecht aufgestellt“, sagt Uwe Peter über den deutschen Markt. Peter ist Deutschland-Chef des US-Konzerns Cisco, der es als Netzwerkausrüster oft an vorderster Front mit den Cyberkriminellen zu tun bekommt. „Wir bekommen 5 Millionen Phishing-Mails am Tag“, sagt der Manager – auch wenn die in aller Regel schon von der Konzern-IT abgefangen werden. Doch selbst bei Cisco haben es Angreifer im vergangenen Jahr schon über die erste Schwelle geschafft und konnten private Daten eines Angestellten erbeuten. Peter fordert im Kampf gegen Cyber-Angriffe eine „Allianz der Guten“ und sagt: „Deutschland alleine ist nicht verteidigungsfähig.“ // Weitere Themen: Der Skandal im Springer-Konzern +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

20.04.2023 22:00 / 41min

Es vergeht kaum ein Monat ohne Cyberattacke auf ein deutsches Unternehmen – und viele davon sind erfolgreich. Vor allem Ransomware-Angriffe, bei denen die Hacker Daten verschlüsseln und nur gegen Geld wieder freigeben, nehmen Jahr für Jahr zu. Sich dagegen zu wehren, erfordert Investitionen und Einsatz, den nicht alle zu leisten bereit sind. „Knapp die Hälfte der Unternehmen ist schlecht aufgestellt“, sagt Uwe Peter über den deutschen Markt. Peter ist Deutschland-Chef des US-Konzerns Cisco, der es als Netzwerkausrüster oft an vorderster Front mit den Cyberkriminellen zu tun bekommt. „Wir bekommen 5 Millionen Phishing-Mails am Tag“, sagt der Manager – auch wenn die in aller Regel schon von der Konzern-IT abgefangen werden. Doch selbst bei Cisco haben es Angreifer im vergangenen Jahr schon über die erste Schwelle geschafft und konnten private Daten eines Angestellten erbeuten. Peter fordert im Kampf gegen Cyber-Angriffe eine „Allianz der Guten“ und sagt: „Deutschland alleine ist nicht verteidigungsfähig.“ // Weitere Themen: Der Skandal im Springer-Konzern +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

20.04.2023 22:00 / 41min

„Das Deutschland-Ticket wird unsere Züge wieder voller machen“ – Bahn-Vorständin Evelyn Palla

Es kommt einer kleinen Revolution gleich: Ab Mai gibt es für den Nah- und Regionalverkehr eine Flatrate für 49 Euro – das so genannte Deutschland-Ticket. Eine Fahrkarte also, mit der im ganzen Land Busse, Trams oder Bahnen genutzt werden können, völlig unabhängig vom jeweiligen Tarifdschungel. Was aber bringt das einem Verkehrsunternehmen wie der Deutschen Bahn? „Das Deutschland-Ticket wird unsere Züge wieder voller machen“, sagt Evelyn Palla, Vorständin Regionalverkehr der Bahn, im Podcast „Die Stunde Null“. Die immer noch bestehende Nach-Corona-Lücke könnte damit gefüllt werden. Genaue Prognosen sind schwer, aber erste Schätzungen gehen von immerhin fünf bis sechs Millionen Neu-Abonnenten aus, also Menschen, die bisher noch keine Dauerkarte hatten. Allerdings dürfte es große regionale Unterschiede geben. „Das Ticket wird attraktiv, wenn es ein entsprechendes ÖPNV-Angebot gibt. Ansonsten macht es keinen Sinn“, sagt Palla. Es gebe daher einen großen Vorteil für Bewohner städtischer Ballungsräume – und bringe den ländlichen Gebieten bisher weniger. // Weitere Themen: Das Ende der Kernenergie in Deutschland +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

13.04.2023 22:00 / 32min

Es kommt einer kleinen Revolution gleich: Ab Mai gibt es für den Nah- und Regionalverkehr eine Flatrate für 49 Euro – das so genannte Deutschland-Ticket. Eine Fahrkarte also, mit der im ganzen Land Busse, Trams oder Bahnen genutzt werden können, völlig unabhängig vom jeweiligen Tarifdschungel. Was aber bringt das einem Verkehrsunternehmen wie der Deutschen Bahn? „Das Deutschland-Ticket wird unsere Züge wieder voller machen“, sagt Evelyn Palla, Vorständin Regionalverkehr der Bahn, im Podcast „Die Stunde Null“. Die immer noch bestehende Nach-Corona-Lücke könnte damit gefüllt werden. Genaue Prognosen sind schwer, aber erste Schätzungen gehen von immerhin fünf bis sechs Millionen Neu-Abonnenten aus, also Menschen, die bisher noch keine Dauerkarte hatten. Allerdings dürfte es große regionale Unterschiede geben. „Das Ticket wird attraktiv, wenn es ein entsprechendes ÖPNV-Angebot gibt. Ansonsten macht es keinen Sinn“, sagt Palla. Es gebe daher einen großen Vorteil für Bewohner städtischer Ballungsräume – und bringe den ländlichen Gebieten bisher weniger. // Weitere Themen: Das Ende der Kernenergie in Deutschland +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

13.04.2023 22:00 / 32min

„ChatGPT bringt große Sicherheitsprobleme mit sich“ – Cyber-Expertin Claudia Eckert

Mit künstlicher Intelligenz arbeitende Chatbots wie ChatGPT wirbeln die Arbeitswelt durcheinander und können viele Aufgaben übernehmen, die derzeit noch Menschen erledigen. Sie verfassen Texte, beantworten Fragen und können sogar Software programmieren. Aber wie zuverlässig arbeiten diese Programme? Und wie sicher sind sie? „ChatGPT bringt große Sicherheitsprobleme mit sich“, sagt Claudia Eckert, Informatikprofessorin an der TU München und Leiterin des Fraunhofer-Instituts für Angewandte und Integrierte Sicherheit im Podcast „Die Stunde Null“. Mit Programmen wie dem des US-Unternehmens OpenAI könnten sowohl Hacker-Software geschrieben als auch Phishing-Kampagnen zum Ausspionieren von Login-Daten gestartet werden. Allerdings ist Eckert überzeugt, dass ChatGPT und andere Anwendungen auch eine Menge positive Wirkungen haben werden. „Man kann über diese Software schnell an etwas herangeführt werden“, sagt die Professorin, die auch im Nationalen Cybersicherheitsrat der Bundesregierung sitzt. Zudem könne sie dazu beitragen, „dass man qualifizierte Fachkräfte für komplexere Aufgaben einsetzen kann und die einfachen Sachen die KI machen lässt“. „Es verschiebt sich etwas, aber das ist bei neuen Technologien nichts Neues.“ // Weitere Themen: Anklage gegen Donald Trump +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

06.04.2023 22:00 / 42min

Mit künstlicher Intelligenz arbeitende Chatbots wie ChatGPT wirbeln die Arbeitswelt durcheinander und können viele Aufgaben übernehmen, die derzeit noch Menschen erledigen. Sie verfassen Texte, beantworten Fragen und können sogar Software programmieren. Aber wie zuverlässig arbeiten diese Programme? Und wie sicher sind sie? „ChatGPT bringt große Sicherheitsprobleme mit sich“, sagt Claudia Eckert, Informatikprofessorin an der TU München und Leiterin des Fraunhofer-Instituts für Angewandte und Integrierte Sicherheit im Podcast „Die Stunde Null“. Mit Programmen wie dem des US-Unternehmens OpenAI könnten sowohl Hacker-Software geschrieben als auch Phishing-Kampagnen zum Ausspionieren von Login-Daten gestartet werden. Allerdings ist Eckert überzeugt, dass ChatGPT und andere Anwendungen auch eine Menge positive Wirkungen haben werden. „Man kann über diese Software schnell an etwas herangeführt werden“, sagt die Professorin, die auch im Nationalen Cybersicherheitsrat der Bundesregierung sitzt. Zudem könne sie dazu beitragen, „dass man qualifizierte Fachkräfte für komplexere Aufgaben einsetzen kann und die einfachen Sachen die KI machen lässt“. „Es verschiebt sich etwas, aber das ist bei neuen Technologien nichts Neues.“ // Weitere Themen: Anklage gegen Donald Trump +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

06.04.2023 22:00 / 42min

„Die Milchpreise kann niemand mehr nachvollziehen“ – Carola Appel von der Gläsernen Molkerei. Und: Die Proteste in Frankreich

Was macht eine Molkerei, wenn sie Milch im Überfluss geliefert bekommt – aber zu wenige Menschen diese Milch kaufen wollen? Vor dieser Frage stand der Brandenburger „Gläserne Molkerei), ein Spezialist für Biomilch, im vergangenen Jahr. „Die Milch ist ein Rohstoff, der auf Sie zuläuft – ob Sie das wollen oder nicht“, sagt Geschäftsführerin Carola Appel im Podcast „Die Stunde Null“. Ihr Unternehmen verzeichnete Absatzeinbrüche von bis zu 20 Prozent, weil die Kunden angesichts der hohen Preise weniger Bioprodukte kauften und auch insgesamt ihren Konsum einschränkten. Futtermittel, Personalkosten, Energieinflation – all dies hatte die Preise in die Höhe getrieben. „Wir hatten in Deutschland Millionen Liter zu viel Milch“, sagt Appel, „und das in sehr kurzer Zeit“. Das Problem wurde dadurch verschärft, dass die Bauern sogar noch mehr Biomilch produzierten als zuvor. Inzwischen hat sich der Markt beruhigt und die Preisausschläge gehen stark nach unten – doch auch das schafft laut Appel Probleme. „Diese Preise kann der Verbraucher nicht mehr nachvollziehen“, sagt sie. „Da stehen Sie mit staunenden Augen vor dem Regal.“ Die Managerin, die lange beim Müller-Konzern arbeitete, spricht über verrückt spielende Lieferketten, das neuerdings schlechtere Image der Milch und ihren Blick auf Ersatzprodukte wie Hafermilch. // Weitere Themen: Der gewaltsame Streit um die Rente in Frankreich mit Prof. Dr. Hélène Miard-Delacroix +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

31.03.2023 11:30 / 41min

Was macht eine Molkerei, wenn sie Milch im Überfluss geliefert bekommt – aber zu wenige Menschen diese Milch kaufen wollen? Vor dieser Frage stand der Brandenburger „Gläserne Molkerei), ein Spezialist für Biomilch, im vergangenen Jahr. „Die Milch ist ein Rohstoff, der auf Sie zuläuft – ob Sie das wollen oder nicht“, sagt Geschäftsführerin Carola Appel im Podcast „Die Stunde Null“. Ihr Unternehmen verzeichnete Absatzeinbrüche von bis zu 20 Prozent, weil die Kunden angesichts der hohen Preise weniger Bioprodukte kauften und auch insgesamt ihren Konsum einschränkten. Futtermittel, Personalkosten, Energieinflation – all dies hatte die Preise in die Höhe getrieben. „Wir hatten in Deutschland Millionen Liter zu viel Milch“, sagt Appel, „und das in sehr kurzer Zeit“. Das Problem wurde dadurch verschärft, dass die Bauern sogar noch mehr Biomilch produzierten als zuvor. Inzwischen hat sich der Markt beruhigt und die Preisausschläge gehen stark nach unten – doch auch das schafft laut Appel Probleme. „Diese Preise kann der Verbraucher nicht mehr nachvollziehen“, sagt sie. „Da stehen Sie mit staunenden Augen vor dem Regal.“ Die Managerin, die lange beim Müller-Konzern arbeitete, spricht über verrückt spielende Lieferketten, das neuerdings schlechtere Image der Milch und ihren Blick auf Ersatzprodukte wie Hafermilch. // Weitere Themen: Der gewaltsame Streit um die Rente in Frankreich mit Prof. Dr. Hélène Miard-Delacroix +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

31.03.2023 11:30 / 41min

Lösen Roboter den Fachkräftemangel?

Der Mangel an Arbeitskräften ist in Deutschland immer stärker zu spüren. Ob Friseure, Bäckereien, Restaurants oder auch Industriebetriebe – in vielen Unternehmen wird händeringend nach Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern gesucht. Oft ohne Erfolg. Als eine Lösung für das Problem gilt immer häufiger der Einsatz von Robotern, wie er in einem Land wie Japan schon deutlich üblicher ist. Der japanische Konzern Fanuc, einer der weltgrößten Hersteller von Industrierobotern, will seine Maschinen nun in Bäckereien, in Wäschereien oder in der Landwirtschaft einsetzen und tut dies zum Teil auch schon. „Wir werden in Deutschland und Europa einen besonderen Boom sehen“, sagt Ralf Winkelmann, Geschäftsführer von Fanuc Deutschland, im Podcast „Die Stunde Null“. Der Roboter könne zum Beispiel „die regelmäßigen Tätigkeiten des Bäckers übernehmen“. In ersten Projekten nehmen Maschinen die Backware selbsttätig aus dem Kühlcontainer, schieben sie in den Ofen und holen sie anschließend wieder heraus. In Wäschereien wiederum werden Laken und Handtücher aus Hotels gereinigt, aus der Maschine genommen und nach dem Trocknen zusammengelegt. „Ich gehe davon aus, dass wir das in naher Zukunft in immer mehr Unternehmen sehen werden“, sagt Winkelmann. Selbst eine unmittelbare Kooperation zwischen Roboter und Mensch werde auch außerhalb von Industrieanlagen häufiger denkbar. „Der Grad der Automatisierung wird weiter stetig steigen“, sagt Winkelmann. // Weitere Themen: Der Kampf gegen die Bankenkrise +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

24.03.2023 09:31 / 35min

Der Mangel an Arbeitskräften ist in Deutschland immer stärker zu spüren. Ob Friseure, Bäckereien, Restaurants oder auch Industriebetriebe – in vielen Unternehmen wird händeringend nach Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern gesucht. Oft ohne Erfolg. Als eine Lösung für das Problem gilt immer häufiger der Einsatz von Robotern, wie er in einem Land wie Japan schon deutlich üblicher ist. Der japanische Konzern Fanuc, einer der weltgrößten Hersteller von Industrierobotern, will seine Maschinen nun in Bäckereien, in Wäschereien oder in der Landwirtschaft einsetzen und tut dies zum Teil auch schon. „Wir werden in Deutschland und Europa einen besonderen Boom sehen“, sagt Ralf Winkelmann, Geschäftsführer von Fanuc Deutschland, im Podcast „Die Stunde Null“. Der Roboter könne zum Beispiel „die regelmäßigen Tätigkeiten des Bäckers übernehmen“. In ersten Projekten nehmen Maschinen die Backware selbsttätig aus dem Kühlcontainer, schieben sie in den Ofen und holen sie anschließend wieder heraus. In Wäschereien wiederum werden Laken und Handtücher aus Hotels gereinigt, aus der Maschine genommen und nach dem Trocknen zusammengelegt. „Ich gehe davon aus, dass wir das in naher Zukunft in immer mehr Unternehmen sehen werden“, sagt Winkelmann. Selbst eine unmittelbare Kooperation zwischen Roboter und Mensch werde auch außerhalb von Industrieanlagen häufiger denkbar. „Der Grad der Automatisierung wird weiter stetig steigen“, sagt Winkelmann. // Weitere Themen: Der Kampf gegen die Bankenkrise +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

24.03.2023 09:31 / 35min

Kommt jetzt die große Bankenkrise? – Investor Philipp Klöckner

Der Sturz der US-amerikanischen Silicon Valley Bank (SVB) und die Probleme der Schweizer Credit Suisse haben eine Schockwelle durch die Finanzwelt gejagt. Auch wenn beide Fälle nur wenig miteinander zu tun haben, geht nun die Angst vor einer neuen Bankenkrise um. Allerdings haben Staat und Zentralbanken jeweils rasch reagiert und damit zumindest erst einmal für Ruhe gesorgt. „Die Staatsgarantie, die es ja letztlich ist, hat ein großes Maß an Vertrauen wieder hergestellt“, sagt Tech-Investor Philipp Klöckner im Podcast „Die Stunde Null“ über die Rettung der SVB-Einlagen. „Das erzielt erst mal den notwendigen Effekt“. Auch die Schweizer Credit Suisse sei nicht ernster Gefahr, da „man die Bank retten wird, weil sie systemrelevant ist“. Klöckner kritisiert in harschen Tönen die Strategie zahlreicher Unternehmen, ihr Geld ausschließlich bei einem Institut zu halten. „Das ist letztlich grob fahrlässig – gemessen an guter Unternehmensführung“, sagt der Investor, zu dessen Portfolio eine Reihe erfolgreicher europäischer Startups gehört. Es sei die Frage, ob „da genug Leute ihre Lektion gelernt haben“. Für Wachstumsunternehmen in Deutschland und Europa ist Klöckner eher zuversichtlich, auch weil er angesichts der unruhigen Lage auf geringere Zinsanstiege setzt. „Es war eher ein kurzer Alptraum“, sagt er. +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

17.03.2023 09:49 / 38min

Der Sturz der US-amerikanischen Silicon Valley Bank (SVB) und die Probleme der Schweizer Credit Suisse haben eine Schockwelle durch die Finanzwelt gejagt. Auch wenn beide Fälle nur wenig miteinander zu tun haben, geht nun die Angst vor einer neuen Bankenkrise um. Allerdings haben Staat und Zentralbanken jeweils rasch reagiert und damit zumindest erst einmal für Ruhe gesorgt. „Die Staatsgarantie, die es ja letztlich ist, hat ein großes Maß an Vertrauen wieder hergestellt“, sagt Tech-Investor Philipp Klöckner im Podcast „Die Stunde Null“ über die Rettung der SVB-Einlagen. „Das erzielt erst mal den notwendigen Effekt“. Auch die Schweizer Credit Suisse sei nicht ernster Gefahr, da „man die Bank retten wird, weil sie systemrelevant ist“. Klöckner kritisiert in harschen Tönen die Strategie zahlreicher Unternehmen, ihr Geld ausschließlich bei einem Institut zu halten. „Das ist letztlich grob fahrlässig – gemessen an guter Unternehmensführung“, sagt der Investor, zu dessen Portfolio eine Reihe erfolgreicher europäischer Startups gehört. Es sei die Frage, ob „da genug Leute ihre Lektion gelernt haben“. Für Wachstumsunternehmen in Deutschland und Europa ist Klöckner eher zuversichtlich, auch weil er angesichts der unruhigen Lage auf geringere Zinsanstiege setzt. „Es war eher ein kurzer Alptraum“, sagt er. +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

17.03.2023 09:49 / 38min

„Kapital hat wieder seinen Preis – und das ist gut so“ – Wagniskapitalgeber Paul-Josef Patt

Die vergangenen Jahre waren ein Paradies für jungeUnternehmen, die Geld brauchten. Die Zentralbanken fluteten die Märkte, viele Investoren suchten nach Anlagemöglichkeiten, und selbst Startups mit eher geringen Zukunftsaussichten wurden großzügig finanziert. Das ist vorbei, spätestens seit die Notenbanken die Zinsen wieder kräftig anziehen. „Die Stimmung ist sehr abgekühlt“, sagt Paul-Josef Patt, Gründer des Wagniskapitalfonds Ecapital, im Podcast „Die Stunde Null“. „Ich fürchte, das wird 2023 weiter nach unten gehen.“ Schon im Jahr 2022 stürzten die Investitionen der VC-Branche in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um über 40 Prozent ab. Patt, dessen Fonds in der Vergangenheit erfolgreich Unternehmen wie Sonnen oder Novaled groß gemacht und verkauft hat, bedauert diese Entwicklung, weil Deutschland damit noch mehr hinter andere europäische Märkte zurückfalle. Er sagt aber auch: „Kapital hat wieder seinen Preis – und das ist gut so.“ Aus Sicht des Investors fallen vor allem Mobilitätsangebote, Lieferdienste oder auch Ecommerce-Anbieter durchs Rost. „Das wird sich nicht mehr finanzieren lassen“, sagt Patt. „Es wird sich viel auf das Thema Energiewende und Klimawandel konzentrieren.“ Ecapital selbst hat im vergangenen Jahr einen neuen Fonds aufgelegt, an dem sich namhafte Investoren beteiligt haben – darunter der Geschäftsführer von Flaschenpost und der Zooplus-Gründer. // Weitere Themen: Bundesregierung geht gegen chinesische Tech-Firmen vor // Besuch vom n-tv-Podcast +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

10.03.2023 08:55 / 40min

Die vergangenen Jahre waren ein Paradies für jungeUnternehmen, die Geld brauchten. Die Zentralbanken fluteten die Märkte, viele Investoren suchten nach Anlagemöglichkeiten, und selbst Startups mit eher geringen Zukunftsaussichten wurden großzügig finanziert. Das ist vorbei, spätestens seit die Notenbanken die Zinsen wieder kräftig anziehen. „Die Stimmung ist sehr abgekühlt“, sagt Paul-Josef Patt, Gründer des Wagniskapitalfonds Ecapital, im Podcast „Die Stunde Null“. „Ich fürchte, das wird 2023 weiter nach unten gehen.“ Schon im Jahr 2022 stürzten die Investitionen der VC-Branche in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um über 40 Prozent ab. Patt, dessen Fonds in der Vergangenheit erfolgreich Unternehmen wie Sonnen oder Novaled groß gemacht und verkauft hat, bedauert diese Entwicklung, weil Deutschland damit noch mehr hinter andere europäische Märkte zurückfalle. Er sagt aber auch: „Kapital hat wieder seinen Preis – und das ist gut so.“ Aus Sicht des Investors fallen vor allem Mobilitätsangebote, Lieferdienste oder auch Ecommerce-Anbieter durchs Rost. „Das wird sich nicht mehr finanzieren lassen“, sagt Patt. „Es wird sich viel auf das Thema Energiewende und Klimawandel konzentrieren.“ Ecapital selbst hat im vergangenen Jahr einen neuen Fonds aufgelegt, an dem sich namhafte Investoren beteiligt haben – darunter der Geschäftsführer von Flaschenpost und der Zooplus-Gründer. // Weitere Themen: Bundesregierung geht gegen chinesische Tech-Firmen vor // Besuch vom n-tv-Podcast +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

10.03.2023 08:55 / 40min

Getreide: „Der Markt ist gesättigt“ – Baywa-Chef Klaus Josef Lutz

Als der Krieg Russlands gegen die Ukraine begann, gerieten viele Märkte unter Druck – darunter auch der für Getreide. Die Preise stiegen innerhalb weniger Wochen um fast 80 Prozent und die Angst vor Lieferengpässen und Nahrungsmittelknappheit ging um. Auch beim Mischkonzern Baywa, dem größten deutschen Agrarhändler, waren die Sorgen groß. Inzwischen aber hat sich die Lage entspannt – auch weil internationale Abkommen dazu geführt haben, dass Getreide auf mehreren Wegen aus der Ukraine exportiert werden konnte. „Der Markt ist gesättigt. Wir sehen das auch in Europa momentan“, sagt Baywa-CEO Klaus Josef Lutz im Podcast „Die Stunde Null“. „Die Nachfrage der Mühlen ist eher zurückhaltend.“ Die Preise sind nicht mehr so hoch wie zu Kriegsbeginn, auch wenn Produkte wie Weizen immer noch deutlich mehr kosten als noch zu Jahresanfang 2022. Fraglich ist zudem, wann und ob das sich auch in den Verbraucherpreisen niederschlägt, die im vergangenen Jahr sprunghaft angestiegen waren. „Wir haben schon ein massives inflationäres Thema“, sagt Lutz. „Wir haben einen eindeutigen Reallohn-Abbau, einen Wohlstandsabbau.“ Für die Baywa selbst war 2022 trotz aller Krisen ein überaus erfolgreiches Jahr. Der im SDax notierte Konzern erwirtschaftete einen Rekordumsatz von über 27 Mrd. Euro und legte auch beim Gewinn deutlich zu. „Die Märkte haben uns in die Karten gespielt“, sagt Lutz. „Wir sind resilienter als wir das vielleicht gedacht haben.“ // Weitere Themen: Warum Google auf einmal unter Druck gerät +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

03.03.2023 09:30 / 41min

Als der Krieg Russlands gegen die Ukraine begann, gerieten viele Märkte unter Druck – darunter auch der für Getreide. Die Preise stiegen innerhalb weniger Wochen um fast 80 Prozent und die Angst vor Lieferengpässen und Nahrungsmittelknappheit ging um. Auch beim Mischkonzern Baywa, dem größten deutschen Agrarhändler, waren die Sorgen groß. Inzwischen aber hat sich die Lage entspannt – auch weil internationale Abkommen dazu geführt haben, dass Getreide auf mehreren Wegen aus der Ukraine exportiert werden konnte. „Der Markt ist gesättigt. Wir sehen das auch in Europa momentan“, sagt Baywa-CEO Klaus Josef Lutz im Podcast „Die Stunde Null“. „Die Nachfrage der Mühlen ist eher zurückhaltend.“ Die Preise sind nicht mehr so hoch wie zu Kriegsbeginn, auch wenn Produkte wie Weizen immer noch deutlich mehr kosten als noch zu Jahresanfang 2022. Fraglich ist zudem, wann und ob das sich auch in den Verbraucherpreisen niederschlägt, die im vergangenen Jahr sprunghaft angestiegen waren. „Wir haben schon ein massives inflationäres Thema“, sagt Lutz. „Wir haben einen eindeutigen Reallohn-Abbau, einen Wohlstandsabbau.“ Für die Baywa selbst war 2022 trotz aller Krisen ein überaus erfolgreiches Jahr. Der im SDax notierte Konzern erwirtschaftete einen Rekordumsatz von über 27 Mrd. Euro und legte auch beim Gewinn deutlich zu. „Die Märkte haben uns in die Karten gespielt“, sagt Lutz. „Wir sind resilienter als wir das vielleicht gedacht haben.“ // Weitere Themen: Warum Google auf einmal unter Druck gerät +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

03.03.2023 09:30 / 41min

„Deutschland muss Vertrauen wiedererkämpfen“ – Diplomat Rolf Nikel

Ein Jahr ist vergangen, seitdem Russland mit seinem Angriff auf die Ukraine Europa in einen Schockzustand versetzte. Für Deutschland bedeutete das einen fundamentalen Umbruch – für sein Verhältnis zu Russland, seine Energieversorgung, aber auch die Rolle des Landes in der EU. Rolf Nikel, früherer deutscher Botschafter in Warschau, spricht von einem „Scheitern der deutschen Russland-, Ukraine- und Energiesicherheitspolitik“. „Da ist Vertrauen verloren gegangen gegenüber Deutschland. Und dieses Vertrauen muss wieder erkämpft werden. Das wird nicht einfach werden“, sagt Nikel im Podcast „Die Stunde Null“. Der Diplomat, der lange Zeit im Kanzleramt arbeitete und heute Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik ist, sieht insbesondere im Verhältnis zu Polen eine Verschiebung: „Man hat uns in Polen darauf hingewiesen, dass wir in unserer Sicherheitspolitik naiv gewesen sind“, sagt er. Die Regierung in Warschau hingegen habe international an Bedeutung gewonnen und könne in den kommenden Jahren eine besondere Funktion erfüllen. „Unabhängig vom Ausgang des Krieges in der Ukraine muss man sich darauf einstellen, dass es in Europa einen größeren systemischen Konflikt geben wird – zwischen dem Westen und Russland“, sagt Nikel. „Dabei kann Polen eine Rolle spielen wie sie Deutschland im ersten Kalten Krieg hatte – an der Schnittstelle der beiden Blöcke.“ Nikel spricht im Podcast über den Streit um die Panzerlieferungen und die boomenden Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Polen. // Weitere Themen: Warum die Wirtschaft den Krieg entscheiden könnte // Neuer Capital-Chefredakteur +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

24.02.2023 03:00 / 38min

Ein Jahr ist vergangen, seitdem Russland mit seinem Angriff auf die Ukraine Europa in einen Schockzustand versetzte. Für Deutschland bedeutete das einen fundamentalen Umbruch – für sein Verhältnis zu Russland, seine Energieversorgung, aber auch die Rolle des Landes in der EU. Rolf Nikel, früherer deutscher Botschafter in Warschau, spricht von einem „Scheitern der deutschen Russland-, Ukraine- und Energiesicherheitspolitik“. „Da ist Vertrauen verloren gegangen gegenüber Deutschland. Und dieses Vertrauen muss wieder erkämpft werden. Das wird nicht einfach werden“, sagt Nikel im Podcast „Die Stunde Null“. Der Diplomat, der lange Zeit im Kanzleramt arbeitete und heute Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik ist, sieht insbesondere im Verhältnis zu Polen eine Verschiebung: „Man hat uns in Polen darauf hingewiesen, dass wir in unserer Sicherheitspolitik naiv gewesen sind“, sagt er. Die Regierung in Warschau hingegen habe international an Bedeutung gewonnen und könne in den kommenden Jahren eine besondere Funktion erfüllen. „Unabhängig vom Ausgang des Krieges in der Ukraine muss man sich darauf einstellen, dass es in Europa einen größeren systemischen Konflikt geben wird – zwischen dem Westen und Russland“, sagt Nikel. „Dabei kann Polen eine Rolle spielen wie sie Deutschland im ersten Kalten Krieg hatte – an der Schnittstelle der beiden Blöcke.“ Nikel spricht im Podcast über den Streit um die Panzerlieferungen und die boomenden Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Polen. // Weitere Themen: Warum die Wirtschaft den Krieg entscheiden könnte // Neuer Capital-Chefredakteur +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

24.02.2023 03:00 / 38min

„180-Grad-Wende in der Photovoltaik“ – Solarwatt-Chef Detlef Neuhaus

2022 war ein Ausnahmejahr für die deutsche Solarindustrie. Nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine wollten sich auch Eigenheimbesitzer und Kleinunternehmen vom russischen Gas verabschieden, und die Nachfrage nach Solarmodulen schoss in die Höhe. Auch beim Dresdner Anbieter Solarwatt, der selbst Module produziert, liefen in den vergangenen Monaten die Telefone heiß. „Ab Februar hat sich das Aufkommen an Emails und Anrufen verdreifacht und vervierfacht“, sagt Detlef Neuhaus, Chef des Unternehmens, im Podcast „Die Stunde Null“. Der Umsatz von Solarwatt dürfte im laufenden Jahr die halbe Milliarde überschreiten, und das Unternehmen baut fieberhaft seine Produktionskapazitäten aus. Nach Jahren des Niedergangs in den Zehnerjahren wittert die gesamte Branche Morgenluft. „Wir hoffen auf eine 180-Grad-Wende in der deutschen Photovoltaik“, sagt Neuhaus. „Wollen tun wir das, glaube ich, mittlerweile alle – auch die Politik.“ Allerdings bringt ein solches Wachstum auch Probleme mit sich, zumal die Abhängigkeit von China nach wie vor hoch ist. „Die Kapazitäten, die wir selbst nicht haben, müssen wir mit Auftragsfertigung überbrücken“, sagt Neuhaus. Und Auftragsfertigung, auch bei Komponenten, heißt China. Neuhaus erklärt im Podcast, warum er von Kernkraft nichts hält, wie er höhere Preise bei seinen Kunden durchsetzt und wie sehr der Mehrheitseigner Stefan Quandt im Unternehmen mitredet. +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

17.02.2023 10:27 / 40min

2022 war ein Ausnahmejahr für die deutsche Solarindustrie. Nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine wollten sich auch Eigenheimbesitzer und Kleinunternehmen vom russischen Gas verabschieden, und die Nachfrage nach Solarmodulen schoss in die Höhe. Auch beim Dresdner Anbieter Solarwatt, der selbst Module produziert, liefen in den vergangenen Monaten die Telefone heiß. „Ab Februar hat sich das Aufkommen an Emails und Anrufen verdreifacht und vervierfacht“, sagt Detlef Neuhaus, Chef des Unternehmens, im Podcast „Die Stunde Null“. Der Umsatz von Solarwatt dürfte im laufenden Jahr die halbe Milliarde überschreiten, und das Unternehmen baut fieberhaft seine Produktionskapazitäten aus. Nach Jahren des Niedergangs in den Zehnerjahren wittert die gesamte Branche Morgenluft. „Wir hoffen auf eine 180-Grad-Wende in der deutschen Photovoltaik“, sagt Neuhaus. „Wollen tun wir das, glaube ich, mittlerweile alle – auch die Politik.“ Allerdings bringt ein solches Wachstum auch Probleme mit sich, zumal die Abhängigkeit von China nach wie vor hoch ist. „Die Kapazitäten, die wir selbst nicht haben, müssen wir mit Auftragsfertigung überbrücken“, sagt Neuhaus. Und Auftragsfertigung, auch bei Komponenten, heißt China. Neuhaus erklärt im Podcast, warum er von Kernkraft nichts hält, wie er höhere Preise bei seinen Kunden durchsetzt und wie sehr der Mehrheitseigner Stefan Quandt im Unternehmen mitredet. +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

17.02.2023 10:27 / 40min

Der Traum vom Fliegen ohne CO2 – Neste-Chef Matti Lehmus

Private Pkw fahren immer häufiger elektrisch, Lastwagen könnten auf Brennstoffzelle umgestellt werden. Aber was ist eigentlich mit dem Flugverkehr? Flugreisen emissionsfrei zu machen wird eine der schwierigsten Aufgaben beim Weg zur Klimaneutralität. Und doch hat sich die Branche bis 2050 dieses Ziel gesetzt. Ein Unternehmen, das davon profitieren will, ist der finnische Mineralölkonzern Neste. „Unser Ziel ist es, bis Ende dieses Jahrzehntes 20 Millionen Tonnen CO2-Emissionen zu vermeiden“, sagt dessen Chef Matti Lehmus im Podcast „Die Stunde Null“. Lange war Neste, ein Konzern mit 15 Mrd. Euro Umsatz, ein ganz normaler Benzin- und Dieselhersteller, der eigene Raffinerien betrieb. Doch seit etwa zehn Jahren steuert das Unternehmen um und setzt im großen Stil auf erneuerbare Kraftstoffe. Bei weitgehend CO2-neutralen Flugtreibstoffen ist Neste inzwischen Weltmarktführer. Genutzt werden dafür nach anfänglicher Kritik mittlerweile überwiegend Rohstoffe, die nicht als Nahrungsmittel genutzt werden können – wie Altspeiseöle oder technisches Maisöl. Zudem experimentiert das Unternehmen auch mit Algenölen und Siedlungsabfällen. „Mit unseren Produkten kann man die CO2-Emissionen um etwa 75 bis 95 Prozent verringern – über den gesamten Lebenslauf“, sagt Lehmus. Der Neste-CEO erklärt im Podcast, wo die Grenzen seiner Technologie liegen und welche Rolle Deutschland für das Unternehmen spielt. // Weitere Themen: Noch mehr Subventionen für die Chip-Fabrik in Magdeburg? +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

10.02.2023 08:34 / 39min

Private Pkw fahren immer häufiger elektrisch, Lastwagen könnten auf Brennstoffzelle umgestellt werden. Aber was ist eigentlich mit dem Flugverkehr? Flugreisen emissionsfrei zu machen wird eine der schwierigsten Aufgaben beim Weg zur Klimaneutralität. Und doch hat sich die Branche bis 2050 dieses Ziel gesetzt. Ein Unternehmen, das davon profitieren will, ist der finnische Mineralölkonzern Neste. „Unser Ziel ist es, bis Ende dieses Jahrzehntes 20 Millionen Tonnen CO2-Emissionen zu vermeiden“, sagt dessen Chef Matti Lehmus im Podcast „Die Stunde Null“. Lange war Neste, ein Konzern mit 15 Mrd. Euro Umsatz, ein ganz normaler Benzin- und Dieselhersteller, der eigene Raffinerien betrieb. Doch seit etwa zehn Jahren steuert das Unternehmen um und setzt im großen Stil auf erneuerbare Kraftstoffe. Bei weitgehend CO2-neutralen Flugtreibstoffen ist Neste inzwischen Weltmarktführer. Genutzt werden dafür nach anfänglicher Kritik mittlerweile überwiegend Rohstoffe, die nicht als Nahrungsmittel genutzt werden können – wie Altspeiseöle oder technisches Maisöl. Zudem experimentiert das Unternehmen auch mit Algenölen und Siedlungsabfällen. „Mit unseren Produkten kann man die CO2-Emissionen um etwa 75 bis 95 Prozent verringern – über den gesamten Lebenslauf“, sagt Lehmus. Der Neste-CEO erklärt im Podcast, wo die Grenzen seiner Technologie liegen und welche Rolle Deutschland für das Unternehmen spielt. // Weitere Themen: Noch mehr Subventionen für die Chip-Fabrik in Magdeburg? +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

10.02.2023 08:34 / 39min

Atomic-Chef Wolfgang Mayrhofer: „Die Voraussetzungen für eine gute Skisaison sind besser als zuvor“

Es waren beunruhigende Bilder zu Beginn des Winters: Grüne Hänge in den Alpen und dazwischen ein schmales Band an künstlich erzeugtem Schnee – auf dem sich die Skisportler tummelten. Der Klimawandel macht den Winter immer unberechenbarer. Was heißt das für ein Unternehmen wie Atomic – des nach eigenen Angaben weltgrößten Herstellers von Skiausrüstung? „Der Winter beginnt immer ein bisschen später – und es gibt relativ große Schwankungen“, sagt Atomic-Chef Wolfgang Mayrhofer im Podcast „Die Stunde Null“. Allerdings gebe der allseits verfügbare „technische Schnee“ dem Unternehmen Planungssicherheit. „Die Voraussetzungen für eine gute Skisaison sind besser als zuvor“, sagt Mayrhofer, der auch Sprecher der österreichischen Ski-Industrie ist. Probleme gebe es hingegen dadurch, dass der Sport durch den zusätzlichen Aufwand immer teurer werde, was auch für Atomic eine Rolle spielt: „Man muss offen sagen, dass wir etwas auf Erträge verzichten, um wettbewerbsfähig zu bleiben.“ Atomic fertigt nach wie vor überwiegend in Österreich, gehört aber inzwischen zum chinesischen Vielmarken-Konzern Anta Sports. Im Podcast spricht Mayrhofer über asiatische Kunden und den Skiurlaub der Zukunft. // Weitere Themen: Der US-Wirtschaftskrieg gegen China +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

03.02.2023 08:56 / 29min

Es waren beunruhigende Bilder zu Beginn des Winters: Grüne Hänge in den Alpen und dazwischen ein schmales Band an künstlich erzeugtem Schnee – auf dem sich die Skisportler tummelten. Der Klimawandel macht den Winter immer unberechenbarer. Was heißt das für ein Unternehmen wie Atomic – des nach eigenen Angaben weltgrößten Herstellers von Skiausrüstung? „Der Winter beginnt immer ein bisschen später – und es gibt relativ große Schwankungen“, sagt Atomic-Chef Wolfgang Mayrhofer im Podcast „Die Stunde Null“. Allerdings gebe der allseits verfügbare „technische Schnee“ dem Unternehmen Planungssicherheit. „Die Voraussetzungen für eine gute Skisaison sind besser als zuvor“, sagt Mayrhofer, der auch Sprecher der österreichischen Ski-Industrie ist. Probleme gebe es hingegen dadurch, dass der Sport durch den zusätzlichen Aufwand immer teurer werde, was auch für Atomic eine Rolle spielt: „Man muss offen sagen, dass wir etwas auf Erträge verzichten, um wettbewerbsfähig zu bleiben.“ Atomic fertigt nach wie vor überwiegend in Österreich, gehört aber inzwischen zum chinesischen Vielmarken-Konzern Anta Sports. Im Podcast spricht Mayrhofer über asiatische Kunden und den Skiurlaub der Zukunft. // Weitere Themen: Der US-Wirtschaftskrieg gegen China +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

03.02.2023 08:56 / 29min

„In fünf Jahren wird mit Stromproduktion kein Geld mehr verdient “ – Philipp Schröder von 1Komma5 Grad

Es ist eines der am schnellsten wachsenden deutschen Startups: 1Komma5 Grad, ein Unternehmen des ehemaligen Deutschland-Chefs von Tesla, Philipp Schröder, hat schon im ersten Jahr nach seiner Gründung 260 Mio. Euro Umsatz gemacht. Die Idee von 1Komma5 Grad: Wer sein Eigenheim unabhängig von Öl und Gas machen will, kauft ein Komplettpaket – inklusive Photovoltaik, Wärmepumpe, Stromspeicher und Ladestation fürs Elektroauto. Vor allem aber sollen die Haushalte per Software vernetzt werden. „Wir müssen den Stromverbrauch besser steuern“, sagt Schröder im Podcast „Die Stunde Null“. Er ist überzeugt, dass es in Zukunft nicht darum gehen wird, ob Strom da ist, sondern wie er am besten verteilt wird. „In Europa wird in 5 Jahren mit Stromproduktion kein Geld mehr verdient“, sagt Schröder. „Es wird Geld verdient mit der Flexibilität. Wenn man in der Lage ist, die Nachfrage zu kontrollieren.“ Damit seine Energieangebote auch installiert werden können, kauft sich Schröders Unternehmen in Handwerksbetriebe ein. „Die Betriebe verstehen, dass sie das Wachstum allein gar nicht schaffen können“, sagt er. Für sein eigenes Wachstum hat der einstige Tesla-Mann bereits einen namhaften Geldgeber gefunden – den Investmentarm des Autobauers Porsche. // Weitere Themen: Das Gerangel um die deutschen Panzer +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

27.01.2023 08:29 / 46min

Es ist eines der am schnellsten wachsenden deutschen Startups: 1Komma5 Grad, ein Unternehmen des ehemaligen Deutschland-Chefs von Tesla, Philipp Schröder, hat schon im ersten Jahr nach seiner Gründung 260 Mio. Euro Umsatz gemacht. Die Idee von 1Komma5 Grad: Wer sein Eigenheim unabhängig von Öl und Gas machen will, kauft ein Komplettpaket – inklusive Photovoltaik, Wärmepumpe, Stromspeicher und Ladestation fürs Elektroauto. Vor allem aber sollen die Haushalte per Software vernetzt werden. „Wir müssen den Stromverbrauch besser steuern“, sagt Schröder im Podcast „Die Stunde Null“. Er ist überzeugt, dass es in Zukunft nicht darum gehen wird, ob Strom da ist, sondern wie er am besten verteilt wird. „In Europa wird in 5 Jahren mit Stromproduktion kein Geld mehr verdient“, sagt Schröder. „Es wird Geld verdient mit der Flexibilität. Wenn man in der Lage ist, die Nachfrage zu kontrollieren.“ Damit seine Energieangebote auch installiert werden können, kauft sich Schröders Unternehmen in Handwerksbetriebe ein. „Die Betriebe verstehen, dass sie das Wachstum allein gar nicht schaffen können“, sagt er. Für sein eigenes Wachstum hat der einstige Tesla-Mann bereits einen namhaften Geldgeber gefunden – den Investmentarm des Autobauers Porsche. // Weitere Themen: Das Gerangel um die deutschen Panzer +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

27.01.2023 08:29 / 46min

Die Industrieländer schrumpfen - was jetzt?

Zwei Meldungen aus der Demografie bewegten in den vergangenen Monaten die Welt. Ende vergangenen Jahres überschritt die Weltbevölkerung offiziell die Marke von acht Milliarden Menschen – ein Meilenstein, dem wohl noch weitere folgen werden. Wenig später aber wurde bekannt, dass China, also noch das bevölkerungsreichste Land der Erde, nicht mehr wächst, sondern schrumpft. Für viele Industrieländer ist das inzwischen die vorherrschende Entwicklung, wie Catherina Hinz, Direktorin des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung, klar macht. „Zwei Drittel der Länder haben eine Geburtenrate unter dem Ersatzniveau“, sagt Hinz im Podcast „Die Stunde Null“. „In vielen Staaten ist der demografische Wandel weitgehend vollzogen.“ Was aber bedeutet das für die Länder der EU? Aus Sicht von Hinz lässt sich der Alterungsprozess nur durch Zuwanderung abmildern – und zwar aus jenen Regionen in Afrika und Asien, die noch wachsen. „Die Unternehmen müssen sich Gedanken machen, wie sie für Migranten attraktiver werden“, sagt die Wissenschaftlerin. Um die gebe es schon jetzt eine globale Konkurrenz. Ohnehin lasse sich nicht mehr verhindern, dass es in Deutschland an aktiven Arbeitskräften mangele: „Die Erwerbsbevölkerung wird weiter schrumpfen.“ Hinz erklärt im Podcast, ab wann die Weltbevölkerung ihren Kipppunkt erreicht hat und warum das Interesse an Einwanderung nach Europa gar nicht so groß ist wie viele denken. // Weitere Themen: Report aus Davos: Warum die Elite beim Weltwirtschaftsforum optimistisch aufs Jahr 2023 schaut +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

20.01.2023 09:09 / 37min

Zwei Meldungen aus der Demografie bewegten in den vergangenen Monaten die Welt. Ende vergangenen Jahres überschritt die Weltbevölkerung offiziell die Marke von acht Milliarden Menschen – ein Meilenstein, dem wohl noch weitere folgen werden. Wenig später aber wurde bekannt, dass China, also noch das bevölkerungsreichste Land der Erde, nicht mehr wächst, sondern schrumpft. Für viele Industrieländer ist das inzwischen die vorherrschende Entwicklung, wie Catherina Hinz, Direktorin des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung, klar macht. „Zwei Drittel der Länder haben eine Geburtenrate unter dem Ersatzniveau“, sagt Hinz im Podcast „Die Stunde Null“. „In vielen Staaten ist der demografische Wandel weitgehend vollzogen.“ Was aber bedeutet das für die Länder der EU? Aus Sicht von Hinz lässt sich der Alterungsprozess nur durch Zuwanderung abmildern – und zwar aus jenen Regionen in Afrika und Asien, die noch wachsen. „Die Unternehmen müssen sich Gedanken machen, wie sie für Migranten attraktiver werden“, sagt die Wissenschaftlerin. Um die gebe es schon jetzt eine globale Konkurrenz. Ohnehin lasse sich nicht mehr verhindern, dass es in Deutschland an aktiven Arbeitskräften mangele: „Die Erwerbsbevölkerung wird weiter schrumpfen.“ Hinz erklärt im Podcast, ab wann die Weltbevölkerung ihren Kipppunkt erreicht hat und warum das Interesse an Einwanderung nach Europa gar nicht so groß ist wie viele denken. // Weitere Themen: Report aus Davos: Warum die Elite beim Weltwirtschaftsforum optimistisch aufs Jahr 2023 schaut +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

20.01.2023 09:09 / 37min

Enno Wolf von Lichtblick: „Es kommt eine Habeck-Lücke bei den Erneuerbaren“

Sie waren einer der Vorreiter für erneuerbaren Strom in Deutschland: Als der Hamburger Versorger Lichtblick 1998 gegründet wurde, war „grüner“ Strom noch ein Nischenprodukt. Heute hat Lichtblick über eine Million Kunden und macht mehr als eine Milliarde Euro Jahresumsatz. Allerdings fürchtet das Unternehmen angesichts der aktuellen Politik für den Strommarkt um den Ausbau von Sonne und Wind: „Es kommt eine Habeck-Lücke“, sagt Co-Geschäftsführer Enno Wolf mit Blick auf den amtierenden grünen Wirtschaftsminister. „Es werden Großprojekte torpediert, die wir eigentlich dringend bräuchten.“ Schon jetzt sei erkennbar, dass das Interesse der Investoren an derlei Vorhaben abnehme. Seine Begründung: Die Bundesregierung plant, die bald geltende Strompreisbremse über eine „Erlösabschöpfung“ gegenzufinanzieren, bei der ungewöhnlich hohe Gewinne von Stromanbietern abgezogen werden sollen. „Die Erlösabschöpfung führt zu Bremswirkungen bei den Erneuerbaren“, sagt Wolf, dessen Unternehmen selbst groß in die Stromerzeugung einsteigen will. Schon bald sollen bei Lichtblick 25 Prozent des Portfolios aus eigener Herstellung stammen. Wolf sagt im Podcast, was eine Alternative zur Erlösabschöpfung wäre und warum Lichtblick seine Kundinnen und Kunden zum Stromsparen anhält. // Weitere Themen: Der Konflikt um die Kohle von Lützerath +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

13.01.2023 08:56 / 39min

Sie waren einer der Vorreiter für erneuerbaren Strom in Deutschland: Als der Hamburger Versorger Lichtblick 1998 gegründet wurde, war „grüner“ Strom noch ein Nischenprodukt. Heute hat Lichtblick über eine Million Kunden und macht mehr als eine Milliarde Euro Jahresumsatz. Allerdings fürchtet das Unternehmen angesichts der aktuellen Politik für den Strommarkt um den Ausbau von Sonne und Wind: „Es kommt eine Habeck-Lücke“, sagt Co-Geschäftsführer Enno Wolf mit Blick auf den amtierenden grünen Wirtschaftsminister. „Es werden Großprojekte torpediert, die wir eigentlich dringend bräuchten.“ Schon jetzt sei erkennbar, dass das Interesse der Investoren an derlei Vorhaben abnehme. Seine Begründung: Die Bundesregierung plant, die bald geltende Strompreisbremse über eine „Erlösabschöpfung“ gegenzufinanzieren, bei der ungewöhnlich hohe Gewinne von Stromanbietern abgezogen werden sollen. „Die Erlösabschöpfung führt zu Bremswirkungen bei den Erneuerbaren“, sagt Wolf, dessen Unternehmen selbst groß in die Stromerzeugung einsteigen will. Schon bald sollen bei Lichtblick 25 Prozent des Portfolios aus eigener Herstellung stammen. Wolf sagt im Podcast, was eine Alternative zur Erlösabschöpfung wäre und warum Lichtblick seine Kundinnen und Kunden zum Stromsparen anhält. // Weitere Themen: Der Konflikt um die Kohle von Lützerath +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

13.01.2023 08:56 / 39min

André Illmer von Swapfiets: „Deutschland wird ein richtiges Fahrradland“

In vielen deutschen Städten gehören sie mittlerweile fest zum Straßenbild: die Fahrräder mit dem blauen Vorderreifen, die von Swapfiets verliehen werden. Das aus den Niederlanden stammende Unternehmen baut auf ein Mitglieds-Modell, bei dem die Kunden eine Monatsgebühr für ihr Rad zahlen und sich dann um nichts mehr kümmern müssen: Reparatur, Ersatzteile, Pannendienst - alles ist durch den Anbieter abgedeckt. 300.000 Kunden hat Swapfiets in seinen Einsatzländern damit bereits gewonnen, allein in Deutschland sind es 75.000 in 24 Städten. „Ich sehe keine Grenze für unser Geschäft“, sagt André Illmer, der unter anderem für das Deutschland-Geschäfts zuständig ist. “Deutschland wird ein richtiges Fahrradland.” Gewinn allerdings macht das Unternehmen noch nicht, nach wie vor werden neue Standorte ausprobiert und andere geschlossen, weil sie nicht funktionieren. Illmer sagt im Podcast, was sich in deutschen Städten noch ändern muss, was er von Lieferdiensten gelernt hat und warum er mit seinem Rad noch nie einen Platten hatte. // Weitere Themen: Warum es in Deutschland jetzt populär wird, CO2 zu vergraben +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

06.01.2023 09:08 / 40min

In vielen deutschen Städten gehören sie mittlerweile fest zum Straßenbild: die Fahrräder mit dem blauen Vorderreifen, die von Swapfiets verliehen werden. Das aus den Niederlanden stammende Unternehmen baut auf ein Mitglieds-Modell, bei dem die Kunden eine Monatsgebühr für ihr Rad zahlen und sich dann um nichts mehr kümmern müssen: Reparatur, Ersatzteile, Pannendienst - alles ist durch den Anbieter abgedeckt. 300.000 Kunden hat Swapfiets in seinen Einsatzländern damit bereits gewonnen, allein in Deutschland sind es 75.000 in 24 Städten. „Ich sehe keine Grenze für unser Geschäft“, sagt André Illmer, der unter anderem für das Deutschland-Geschäfts zuständig ist. “Deutschland wird ein richtiges Fahrradland.” Gewinn allerdings macht das Unternehmen noch nicht, nach wie vor werden neue Standorte ausprobiert und andere geschlossen, weil sie nicht funktionieren. Illmer sagt im Podcast, was sich in deutschen Städten noch ändern muss, was er von Lieferdiensten gelernt hat und warum er mit seinem Rad noch nie einen Platten hatte. // Weitere Themen: Warum es in Deutschland jetzt populär wird, CO2 zu vergraben +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

06.01.2023 09:08 / 40min

„Die Ware kann nur sehr reduziert verkauft werden“ - Maximilian Böck von Marc O’Polo

Als eine der bekanntesten deutschen Modemarken hat auch das Label Marc O’Polo mit Kunden zu kämpfen, die sich zurückhalten – angesichts der steigenden Preise und zunehmenden Energiekosten. „Wir merken seit Februar vor allem in Deutschland eine große Verängstigung“, sagt Marc O’Polo-Chef Maximilian Böck im Podcast. „Wenn man auf was verzichtet, dann ist es oft Mode, Urlaub oder Essen gehen.“ Das Wintergeschäft entwickelt sich daher nach Ansicht Böcks für viele Anbieter zu einer Rabattschlacht. „Die Ware kann nur sehr reduziert verkauft werden“, sagt er. „Die breite Masse ist gerade sehr Sale-getrieben.“ Dabei ist das vergangene Geschäftsjahr für Marc O’Polo gut gelaufen. Mit fast 600 Mio. Euro wurde ein Rekordumsatz eingefahren, das Unternehmen trieb eine Expansion ins Ausland voran. Das Modelabel wurde einst in Schweden gegründet, hat sich aber nach Übernahme durch den frühen Miteigner Werner Böck zu einem deutschen Unternehmen entwickelt. Vor zwei Jahren übernahm sein Sohn Maximilian die Geschäfte. Im Podcast erzählt er, warum Männer schwierige Kunden sind, welche Rolle das Polo-Hemd spielt und was die Modefarbe dieses Winters ist. // Weitere Themen: Korruptionsskandal in Brüssel // Jahresrückblick +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

16.12.2022 03:00 / 33min

Als eine der bekanntesten deutschen Modemarken hat auch das Label Marc O’Polo mit Kunden zu kämpfen, die sich zurückhalten – angesichts der steigenden Preise und zunehmenden Energiekosten. „Wir merken seit Februar vor allem in Deutschland eine große Verängstigung“, sagt Marc O’Polo-Chef Maximilian Böck im Podcast. „Wenn man auf was verzichtet, dann ist es oft Mode, Urlaub oder Essen gehen.“ Das Wintergeschäft entwickelt sich daher nach Ansicht Böcks für viele Anbieter zu einer Rabattschlacht. „Die Ware kann nur sehr reduziert verkauft werden“, sagt er. „Die breite Masse ist gerade sehr Sale-getrieben.“ Dabei ist das vergangene Geschäftsjahr für Marc O’Polo gut gelaufen. Mit fast 600 Mio. Euro wurde ein Rekordumsatz eingefahren, das Unternehmen trieb eine Expansion ins Ausland voran. Das Modelabel wurde einst in Schweden gegründet, hat sich aber nach Übernahme durch den frühen Miteigner Werner Böck zu einem deutschen Unternehmen entwickelt. Vor zwei Jahren übernahm sein Sohn Maximilian die Geschäfte. Im Podcast erzählt er, warum Männer schwierige Kunden sind, welche Rolle das Polo-Hemd spielt und was die Modefarbe dieses Winters ist. // Weitere Themen: Korruptionsskandal in Brüssel // Jahresrückblick +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

16.12.2022 03:00 / 33min

Logistiker Dachser: Kommen die Weihnachtsgeschenke pünktlich?

Geschlossene Häfen, abbrechende Lieferketten, hohe Energiekosten – kaum ein Sektor wird so direkt von den laufenden Krisen getroffen wie die Logistik. „Ich denke wir haben viel dazu gelernt“, sagt Burkhard Eling, Chef des Branchen-Riesen Dachser, im Podcast. Mit über sieben Mrd. Euro Umsatz und mehr als 31.000 Mitarbeitern ist Dachser ein globaler Akteur und hat zunehmend mit steigenden Kosten zu kämpfen. „Im Endeffekt wird die Logistik teurer, und es werden auch die Endprodukte teurer“, sagt Eling. „Wir gehen in diesem Jahr von einer Kostensteigerung von acht bis zehn Prozent aus.“ Der Logistiker beobachtet, dass sich die Lieferketten umstellen, die Lieferanten werden regionaler, und es wird mehr Wert auf Lagerhaltung gelegt als in der Vergangenheit. „Die Globalisierung wird nicht zurückgedreht, sie wird einfach verändert“, sagt Eling. Der Dachser-Chef erzählt im Podcast, wie er nach neuen Fahrern sucht, warum selbstfahrende Lkws nicht unbedingt die Zukunft sind – und ob die Weihnachtsgeschenke in diesem Jahr rechtzeitig ankommen. // Weitere Themen: Funktioniert der Ölpreisdeckel gegen Russland? // Auftakt zum Wirecard-Prozess +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

09.12.2022 10:29 / 39min

Geschlossene Häfen, abbrechende Lieferketten, hohe Energiekosten – kaum ein Sektor wird so direkt von den laufenden Krisen getroffen wie die Logistik. „Ich denke wir haben viel dazu gelernt“, sagt Burkhard Eling, Chef des Branchen-Riesen Dachser, im Podcast. Mit über sieben Mrd. Euro Umsatz und mehr als 31.000 Mitarbeitern ist Dachser ein globaler Akteur und hat zunehmend mit steigenden Kosten zu kämpfen. „Im Endeffekt wird die Logistik teurer, und es werden auch die Endprodukte teurer“, sagt Eling. „Wir gehen in diesem Jahr von einer Kostensteigerung von acht bis zehn Prozent aus.“ Der Logistiker beobachtet, dass sich die Lieferketten umstellen, die Lieferanten werden regionaler, und es wird mehr Wert auf Lagerhaltung gelegt als in der Vergangenheit. „Die Globalisierung wird nicht zurückgedreht, sie wird einfach verändert“, sagt Eling. Der Dachser-Chef erzählt im Podcast, wie er nach neuen Fahrern sucht, warum selbstfahrende Lkws nicht unbedingt die Zukunft sind – und ob die Weihnachtsgeschenke in diesem Jahr rechtzeitig ankommen. // Weitere Themen: Funktioniert der Ölpreisdeckel gegen Russland? // Auftakt zum Wirecard-Prozess +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

09.12.2022 10:29 / 39min

Iran und Russland: “Wir brauchen endlich smarte Sanktionen”

Seit es Wirtschaftssanktionen gibt, gibt es auch die Debatte darüber, ob sie eigentlich wirken – und nicht vielleicht dem Urheber mehr schaden als dem sanktionierten Land. Im Jahr 2022 hat sich die Diskussion noch einmal verschärft: Mit Russland und Iran stehen gleich zwei Länder im Fokus, die vom Westen ökonomisch unter Druck gesetzt werden. Die renommierte Handelsjuristin Anahita Thoms von der Kanzlei Baker McKenzie fordert nun „smarte Sanktionen“ in diesen Fällen. „Wirtschaftssanktionen sind umso erfolgreicher, je individueller und konkreter sie zugeschnitten sind“, sagt sie im Podcast. „Sanktionen müssen multilateral sein. Je mehr Staaten mitgehen, desto stärker wirkt es.“ Zugleich müsse darauf geachtet werden, dass nicht die Zivilbevölkerung, sondern die Eliten Einschränkungen erlebten. Thoms, deren Familie aus Teheran stammt, sagt, warum das Konzept „Wandel durch Handel“ für sie nicht vorbei ist und warum sie trotz allem optimistisch auf die Entwicklung im Iran schaut. // Weitere Themen: Covid-Krise und Wirtschaftsabschwung in China +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

02.12.2022 09:37 / 32min

Seit es Wirtschaftssanktionen gibt, gibt es auch die Debatte darüber, ob sie eigentlich wirken – und nicht vielleicht dem Urheber mehr schaden als dem sanktionierten Land. Im Jahr 2022 hat sich die Diskussion noch einmal verschärft: Mit Russland und Iran stehen gleich zwei Länder im Fokus, die vom Westen ökonomisch unter Druck gesetzt werden. Die renommierte Handelsjuristin Anahita Thoms von der Kanzlei Baker McKenzie fordert nun „smarte Sanktionen“ in diesen Fällen. „Wirtschaftssanktionen sind umso erfolgreicher, je individueller und konkreter sie zugeschnitten sind“, sagt sie im Podcast. „Sanktionen müssen multilateral sein. Je mehr Staaten mitgehen, desto stärker wirkt es.“ Zugleich müsse darauf geachtet werden, dass nicht die Zivilbevölkerung, sondern die Eliten Einschränkungen erlebten. Thoms, deren Familie aus Teheran stammt, sagt, warum das Konzept „Wandel durch Handel“ für sie nicht vorbei ist und warum sie trotz allem optimistisch auf die Entwicklung im Iran schaut. // Weitere Themen: Covid-Krise und Wirtschaftsabschwung in China +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.